Andacht 13.11.’24
„Betet OHNE Unterlass.“
(1. Thess. 5,17)
Kurz und prägnant – ohne Umwege auf den Punkt gebracht.
Ich werde nicht müde, es immer wieder und wieder zu predigen. Bete, bete und bete. Und wenn es den Anschein hat dass es nichts bringt……..dann bete. Hör niemals auf zu beten. Das Gebet ist der goldene Schlüssel zu einer echten, lebendigen und kraftvollen Beziehung mit GOTT. Das Fundament sämtlicher Männer und Frauen die wir aus der Schrift als wahrhaftige Sieger kennen, war immer die Beziehung zu GOTT. Sie kannten GOTT, liebten und vertrauten IHM von ganzem Herzen. Ihr Leben hing nicht in erster Linie von „nach Wunsch beantworteten Gebeten“ – also dem erhofften Segen ab, sondern vom HERRN selbst – dem Segnenden! DAS ist ein gewaltiger Unterschied – und genau deswegen scheitern wir manchmal im Glauben. Worum geht es eigentlich wirklich beim Gebet?
Ob Mose, Daniel, Josef oder Abraham……..sie alle kannten GOTT. Den HERRN zu kennen, ist weit mehr, als auf die Antwort von Gebeten zu warten. Mose, Daniel, Josef…….ganz gleich wer…….sie vertrauten und verließen sich zu 100% auf GOTT. Und dadurch wurden sie zu Siegern. Es war ihnen weniger wichtig, ob und wie GOTT ihr Gebet beantwortet, als vielmehr die Tatsache dass der HERR MIT ihnen ist, ALLEZEIT! Das Geheimnis ihres Erfolges lag schlicht und einfach in ihrer Beziehung – und dem damit verbundenen Vertrauen zu Jesus. DAS reichte vollkommen aus, denn sie wussten dass ihre Nähe zum HERRN gleichzeitig ihr Schutz, Sicherheit und Erfolg ist.
Eines Tages, nach Schulschluss, liefen alle Kinder wie gewohnt zur Bushaltestelle um auf den Bus zu warten. Nur ein Junge nicht. Die Lehrerin fragte ihn: “Junge, möchtest du heute nicht heimfahren?“
Der antwortete: “Doch, aber mein Papa holt mich ab.“
So setzte er sich auf die Schultreppe und wartete. Die anderen Kinder stiegen alle in den Bus. Nach 10 Minuten kam die Lehrerin nochmal raus und fragte:
“Junge, bist du sicher dass dein Papa dich heute abholt?“ – “Ja,“ nickte er sitzend auf der Treppe. Nach erneuten 10 Minuten saß er immer noch auf der Treppe…….die Lehrerin wurde schon ganz unruhig, ging wieder raus und fragte: “Mein Junge, bist du wirklich GANZ sicher dass dein Papa dich holen wird?“
Im gleichen Augenblick bog ein Auto um die Ecke – am Steuer der Vater des Jungen.
„Sehen Sie Frau Lehrerin, DA ist mein Papa. Wenn er sagt dass er kommt, dann kommt er – weil ich ihn nämlich kenne.“
Kennst DU deinen Vater im Himmel?
Genau darauf kommt es an Freunde! IHN wahrhaftig zu kennen, ist weit mehr wert als alles andere. Denn wenn du den Vater kennst und mit ihm in ständiger Verbindung bist (Gebet), dann weißt du auch, dass du dich ausnahmslos und immer auf IHN verlassen kannst. Selbst wenn du manches NICHT verstehst.
Lasst uns eine echte, tiefe Beziehung zu unserem Erlöser aufbauen – und es werden sich Dimensionen des Glaubens auftun, von denen wir nicht mal eine Ahnung hatten dass es sowas gibt. Der HERR wartet darauf, sie uns zu zeigen.
„Rufe mich, dann will ich dir antworten und will dir gewaltige und unglaubliche Dinge zeigen, von denen du noch NIE gehört hast.“ (Jer. 33,3)
DAS wünsche ich uns allen von Herzen.