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Andacht 21.11.’24

„Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden habe und mich gesetzt habe mit meinem Vater auf seinen Thron.“
(Offb. 3,21)

Hier erleben wir, wie Jesus zu seiner Gemeinde bzw. seinem Volk spricht. Offensichtlich gibt’s etwas zu überwinden. Wovon redet er hier? Was soll sein Volk denn überwinden?
Nun, an dieser Stelle müssen wir unser Augenmerk gezielt auf den Kontext legen. In Kapitel 2 und 3 der Offenbarung, hat Jesus eine Botschaft an SEINE Gemeinde auf der Erde, die sich von Anbeginn (apostolische Urgemeinde) durch sieben Epochen durchkämpfen muss. Jede Epoche hat ihre besonderen Tücken, Fallen und Schwierigkeiten, denen sein Volk gegenübertritt.
Heute leben wir in der Ära der letzten Gemeinde, genannt Laodizea. Auch diese Gemeinde muss natürlich kämpfen. Doch womit? Interessanter Weise legt Jesus den Focus hier nicht auf den Feind von „außen“……..sondern auf den Feind von “innen.“ Was meine ich damit. Jesus sieht das Hauptproblem seiner Endzeitgemeinde vielmehr in ihrem eigenen Zustand, als in den Anfechtungen von aussen. Lasst uns dies anhand eines kleinen Beispiels verdeutlichen:
Wann kann ein Drogenabhängiger sein Problem erfolgreich bekämpfen?
Wenn er es erkannt hat, oder?
Was ist das Problem Laodizea’s?
“Du sprichst: Ich bin reich und habe mehr als genug und brauche nichts!, und weißt NICHT, dass du elend und jämmerlich bist, arm, blind und bloß.“(Offb. 3,21)
DAS ist das Problem. Eine extrem getrübte Wahrnehmung des eigenen Zustands. Was resultiert logischer Weise daraus? Ganz klar, eine völlige Fehleinschätzung der IST-Situation. Was tun wir jetzt? Wie kann ich ein Problem angehen, wenn ich der Überzeugung bin dass ich gar keins habe?
An dieser Stelle streckt Jesus uns seine helfenden und segnenden Hände großzügig entgegen. Im darauf folgenden Vers legt er uns etwas absolut essenzielles ans Herz. Etwas, was wir dringender brauchen denn je…….nämlich den Heiligen Geist (Augensalbe). Und warum?
Damit unsere geistliche Sehkraft wiederhergestellt werden kann, denn sonst sind wir nichts weiter als blinde Blindenführer in einer Welt die mit Blindheit geschlagen ist.
Jesus blickt mit weinendem Auge auf sein Volk, welches durch den Zeitgeist der Welt die freundschaftliche Hand gereicht hat. Darüber ist er zutiefst besorgt und betrübt.
Darum bittet und fleht er mit einem eindringlichen Appell, IHN auf’s neue zu suchen und dem weltlichen Leben endgültig abzusagen. Was wir dringend brauchen, ist eine geistliche Reanimation, eine wahre Bekehrung und echte Erweckung. Doch DAS kann NUR der Heilige Geist in uns bewirken. Möchtest du ein Überwinder sein? Dann höre auf den dringenden Rat Jesu. Er liebt dich weit mehr als du denkst – und sehnt sich mit aller Kraft danach, dich als Überwinder in seinem ewigen Reich willkommen zu heißen.
Vertraue IHM. Er kennt deinen wahren Zustand und möchte dir helfen – und dich vollständig befreien! Wenden wir uns in aller Demut und Aufrichtigkeit an IHN – und erlauben……..nein, noch viel mehr, flehen IHN an, an uns zu arbeiten. Wenn du es ernst meinst, brauchst du dir nicht den geringsten Gedanken über das Resultat zu machen ……..denn wenn wir dem HERRN erlauben, an, in, mit und durch uns zu arbeiten, dann werden wir nicht nur sehend – sondern werden dazu noch erstaunliches sehen!
Der HERR helfe uns dabei.