Andacht 17.1.’25
„Vertraue auf den HERRN mit deinem GANZEN Herzen…..“
(Sprüche 3,5)
Grenzenloses GOTT-vertrauen
Ein Thema von enorm wachsender Bedeutung. Warum?
Wir steuern mit unglaublichem Tempo auf das Ende zu. Die Ereignisse auf diesem Planeten sprechen Bände. Sünde, Ungerechtigkeit und Schandtaten aller Art schreien schon längst zum Himmel.
Für die Kinder GOTTES wird der Weg immer steiniger und schmaler. Satan indes zeigt immer deutlicher und offener sein Gesicht. Das Böse wird gut – und das Gute wird böse genannt. In Epheser 5,16 sagt Paulus:
„Nutzt die Zeit, denn die Tage sind böse.“
Was brauchen wir JETZT? Was ist in dieser furchtbar aufgewühlten und unruhigen Zeit von kostbarster Bedeutung? GOTTVERTRAUEN, was sonst? Doch Vertrauen ist weit mehr als nur ein Wort. Es ist eine unverzichtbare, überlebenswichtige Eigenschaft die wir benötigen, um in der finalen Phase dieser Weltgeschichte zu Überwindern und Siegern zu werden.
Lasst uns an dieser Stelle ein paar biblische Beispiele betrachten, die uns nochmal vor Augen führen, wie vollkommenes, echtes Vertrauen aussieht.
Nehmen wir mal Hiob. Das Leid welches diesem Menschen widerfuhr, ist ohnegleichen und absolut beispiellos. Was war denn Satans Ziel mit diesem Angriff? Ganz klar: Er wollte ihn dazu bringen, GOTT ins Angesicht abzusagen. Doch Hiob blieb standhaft und ließ sich durch nichts beirren.
„Ob er mich auch tötet, ich hoffe DOCH auf ihn.“ (Hiob 13,15 KJV)
Sein Beispiel zeigt, dass blinder Glaube nicht nur bedeutet an GOTTES Segen zu glauben, sondern auch in Zeiten der Not und des Elends auf SEINE Weisheit und Souveränität uneingeschränkt zu vertrauen.
Eine weitere Begebenheit ist das Scherflein der Witwe. Diese in völliger Armut lebende Frau, blieb beim Opferkasten in Tempel stehen, nahm ihren Geldbeutel in dem kaum was drin war, holte ALLES raus und gab es dem HERRN. Diese Geschichte unterstreicht das unglaublich tiefe Vertrauen der Witwe in GOTTES Fürsorge. Sie scheute sich NICHT, trotz ihrer bitteren Armut den letzten Heller aus ihrem Beutel zu nehmen und ihn GOTT zu geben.
Lasst uns als letztes Beispiel einen Blick auf Abraham werfen. Bereits der Beginn seiner – im wahrsten Sinne des Wortes – Glaubensreise, forderte schon eine gewaltige Portion Vertrauen. Er sollte, in bereits fortgeschrittenem Alter, seine „sieben Sachen“ packen und losmarschieren. Und wohin?
Genau DAS war ja das „Problem.“ Das wusste er selbst nicht. Weder Weg, noch Ziel waren ihm bekannt. WAS für ein selges GOTTVERTRAUEN. Und doch sollte seine Liebe zum HERRN und sein Vertrauen noch weiter geprüft werden. Trotz seines immensen Vertrauens auf GOTT, musste er eines Tages die Worte vernehmen:
„Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“ (1. Mose 22,2)
Was muss DAS für ein plötzlicher Schmerz in Abrahams Herz gewesen sein? Und dennoch vertraute er GOTT mehr als ALLES andere. Auch hier veranschaulicht uns diese Geschichte etwas von unermesslicher Bedeutung. Das unerschütterliche Vertrauen Abrahams in GOTTES fehlerlose Führung, endete selbst angesichts einer scheinbar unmöglichen Forderung, nicht.
Meine geschätzten Freunde, es macht mich völlig sprachlos zu sehen, was echtes GOTT-vertrauen tatsächlich bedeutet. Das wirft in mir die unweigerliche Frage auf: „Wie stark ist MEIN Vertrauen gegenüber GOTT?“ Ist es bedingungslos, oder an Bedingungen geknüpft? Viele Christen sagen heute: „Ich vertraue GOTT, aber……..“ Was folgt nach dem ABER? Tausend Gründe, Entschuldigungen und Ausreden, so dass am Ende alles zerpflückt……..und NICHTS mehr von Vertrauen übrig ist. GOTT zu vertrauen ist das erhabenste und schönste was wir tun können. Sich von Herzen IHM vollständig „auszuliefern,“ bezeugt unsere lebendige Beziehung zu IHM. Und wenn wir ihn wirklich kennen, wird Vertrauen zu einem echten Bedürfnis und wahrer Freude, weil wir wissen: SEIN Pfad für mich ist der Beste und sicherste. Ob ich den Weg kenne oder nicht, spielt absolut keine Rolle, denn ich weiß dass ER mich zum Ziel bringen wird.
Möge der HERR auch heute MIT uns sein.
„Weiß ich den Weg auch nicht, du weißt ihn wohl;
Das macht die Seele still und friedevoll.
Ist’s doch umsonst, daß ich mich sorgend müh,
Daß ängstlich schlägt das Herz, sei’s spät, sei’s früh.
Du weißt den Weg ja doch, du weißt die Zeit,
Dein Plan ist fertig schon und liegt bereit.
Ich preise dich für deiner Liebe Macht,
Ich rühm die Gnade, die mir Heil gebracht.
Du weißt, woher der Wind so stürmisch weht,
Und Du gebietest ihm, kommst nie zu spät.
Drum wart ich still, dein Wort ist ohne Trug;
Du weißt den Weg für mich, – das ist genug.“