Andacht 18.3.’25
„Es werden nicht alle, die zu mir sagen: HERR, HERR!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.“
(Matth. 7,21)
Heute möchte ich die Andacht gerne mit folgender Frage einleiten.
„Gibt es Kriterien um in das Himmelreich einzutreten……..und wenn ja, welche?“
Der HERR lässt uns über diese elementare Frage NICHT im Ungewissen. Auf dieser Welt gibt es unzählige christliche Denominationen. Religiösität steht hoch im Kurs. Immer mehr Menschen stürzen sich in eine Form von Gäubigkeit hinein. Sie suchen das spirituelle…….und werden oft auch fündig. Doch die essenzielle Frage lautet: WAS haben sie wirklich gefunden? Viele behaupten Jesus gefunden zu haben. Sie spüren dann plötzlich eine besondere Nähe zu ihm, eine tiefe Spiritualität oder andere ähnliche Dinge. Doch lasst uns der ganzen Sache mal auf den Grund gehen…….. denn könnte es sein, dass sie irgendwo einen Haken hat?
Viele dieser Denominationen sind sehr „erfolgreich,“ weil sie eine tiefe Spiritualität vermitteln………. was heute bei vielen Menschen sehr gut ankommt. Doch die wenigsten dieser Religionen verweisen auf das entscheidende und wichtigste – nämlich GOTTES Wort, die Bibel. Warum? Nun, in diesen „spirituellen Welten“ wird sehr stark – und natürlich gezielt – auf einer bestimmten Ebene gearbeitet. Es handelt sich um die Ebene der Gefühle/Emotionen. Genau damit kann man Menschen in großen Massen locken. (So arbeitet übrigens auch die Werbebranche). Und all das wird dann dem Heiligen Geist zugeschrieben. Dass der Geist dort mächtig am Wirken ist, steht ausser Frage. Die einzige Frage die hierbei unbedingt gestellt werden muss, lautet: Welcher Geist? Ein Geist der nicht konform mit der Bibel, also dem Wort GOTTES geht, ist NICHT heilig.
Warum? Nun, dazu müssen wir wissen wer die Bibel geschrieben hat. Natürlich waren das Menschen, ganz klar. Doch sie sind nicht die Autoren im eigentlichen Sinne, sondern waren lediglich Schreiber, als Werkzeuge in GOTTES Hand. Der HERR offenbart uns in 2. Petrus 1,21 und 2. Timotheus 3,16 wer der wahre Autor ist:
„Denn niemals wurde eine Prophetie durch den Willen eines Menschen hervorgebracht, sondern vom Heiligen Geist getrieben haben Menschen im Auftrag GOTTES geredet……….. Denn alle Schrift, von GOTT eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit…….“
So entstand die Bibel. Der Heilige Geist – also GOTT selbst – steht als Autor dahinter. Wie kann es dann sein, dass der Heilige Geist in der Schrift eines sagt – und ausserhalb der Schrift (Eingebungen, Träume, Gefühle, Emotionen) – etwas ganz anderes vermittelt, was im Widerspruch zur Schrift steht? Genau hier sind viele Menschen in eine böse Falle getreten. Sie haben schon so viel spirituelles und den „Heiligen“ Geist erlebt, dass sie gar nicht mehr wahrhaben möchten was die Bibel wirklich sagt. Eine große Tragödie.
Darum ruft GOTT seine Kinder aus Babylon heraus. Die einzige Möglichkeit zwischen Wahrheit und Irrtum zu differenzieren, ist die Heilige Schrift. Dort offenbart sich der unveränderliche GOTT mit seinem klaren Willen. Wenn wir die Schrift ablehnen, dann können wir sicher sein dass Satan uns vom rechten Weg fernhält. Ist nicht genau DAS sein Ziel? Es scheint ihm auch sehr gut zu gelingen. Doch der HERR hat uns ausreichend Licht durch sein Wort gegeben. Sollten wir es so einfach verachten? Die Kriterien sind klar. Ist es nicht so, dass wir, wenn wir GOTT von Herzen lieben, uns danach sehnen seinen Willen zu tun? SEINEN Willen zu tun, zeugt von einem unerschütterlichen Vertrauen in IHN – und der wahren Kindschaft GOTTES. So schön schließt sich der Kreis. Freunde, lasst uns unsere Herzen von GOTT mit einer tiefen Sehnsucht nach Wahrheit füllen – und mit dem unermüdlichen Verlangen, ein Leben vollständig nach Seinem Wohlgefallen zu führen. Dort – und nirgendwo anders – liegt das Geheimnis des Segens. Wie formulierte es Jesus doch so wunderbar in Johannes 4,34:
„Meine Speise ist die, dass ich tue den Willen dessen, der mich gesandt hat…..“
Ist das auch unsere tägliche Speise?
Möge ER uns auch heute fest an seiner Hand auf dem Weg der Wahrheit führen.