Andacht

Andacht 13.5.’25

„Denn bei GOTT ist KEIN Ding unmöglich.“
(Luk. 1,37)

Während einer Mathematikvorlesung an der Columbia University (USA) schlief ein Student kurz ein. Als er wieder zu sich kam, war der Unterricht fast vorbei und auf der Tafel standen zwei Aufgaben.
In der Annahme dass es die Hausaufgaben sind, schrieb er sie ab, um sie später zuhause zu lösen.
Als er sich daheim an die Aufgaben setzte, merkte er ziemlich schnell dass es sich hierbei um keinen gewöhnlichen Mathe-Stoff handelte. Diese beiden Aufgaben hatten es richtig in sich. Doch er gab nicht auf. Stundenlang saß er in der Bibliothek, wälzte Bücher, verglich Lösungsansätze und forschte fleißig. Schließlich konnte er eine der Aufgaben lösen – in vier ausführlichen Ausarbeitungen.
In der nächsten Vorlesung wunderte er sich, warum der Professor die „Hausaufgaben“ nicht erwähnte, worauf er sich meldete und fragte:
„Entschuldigung Herr Professor, warum haben Sie das letzte Aufgabenblatt nicht besprochen?“
Verwundert schaute ihn der Professor an und erwiderte:
„Das waren KEINE Hausaufgaben, sondern zwei Beispiele für mathematische Probleme, die noch NIEMAND gelöst hat.“
Erstaunt und völlig perplex setzte der Student sich wieder hin.
„Aber ich habe eines davon gelöst – in vier Seiten!“……. rief er dem Professor zu.
Tatsächlich: Seine Lösung war korrekt. Die Universität erkannte seine Arbeit offiziell an, und seine vier Seiten hängen noch heute im Archiv der Columbia University. Der Student hieß George Dantzig – und seine Geschichte zeigt uns eines ganz deutlich: Weil ihm niemand gesagt hat, dass die Aufgabe „unlösbar“ sei, hat er sie einfach gelöst.

Eine sehr interessante Geschichte. Was aber hat sie mit uns bzw. dem Glauben zu tun?
Nun, ich denke bedeutend mehr als wir aufs erste vielleicht vermuten würden. Lasst uns einfach mal ein biblisches Beispiel dazu betrachten. Mose.
Eines Tages, als er sich bereits im beachtlichen Alter von 80 Jahren befand, von denen er die letzten 40 mit dem hüten von Schafen zugebracht hatte, erschien ihm plötzlich der HERR in einem brennenden Dornbusch. Der Auftrag an ihn: Befreiung des Volkes Israel aus Ägypten. „Niemals! Das kann ich nicht!“…….. erwiderte er, während er GOTT mit tausend Argumenten zu überzeugen versuchte, dass er NICHT der richtige Mann für diese Mammut-Aufgabe ist. Doch der HERR ließ nicht ab von Mose, bis dieser schlussendlich einwilligte. Um die Geschichte abzukürzen: Ein 80 Jahre alter Mann startete das größte „Mammutprojekt“ aller Zeiten. Eine beispiellose Befreiungsaktion in einem Ausmaß, das es in der gesamten Geschichte der Menschheit noch NIE gegeben hat. Und warum gelang diese gewaltige Operation „Exodus“? Weil Mose schlau war, stark und unbesiegbar? Nein! Weil er wusste, dass bei GOTT NICHTS unmöglich ist! Mose selbst war ein alter Mann, der die letzten 40 Jahre mit seinem Hirtenstab und Schafen die Felder und Wiesen Midians durchstreifte. Keine besondere Heldenaufgabe…….. und dennoch wurde er zum Helden. Warum? Weil die Schrift in 2. Kor. 12,9 sagt:
„Meine Gnade ist alles was du brauchst. Meine Kraft zeigt sich in deiner Schwäche……“
Hier liegt das ganze Geheimnis. GOTT beruft nicht (nur) die fähigen, sondern befähigt auch die Berufenen. Vertraust Du IHM? Ganz gleich welche Mammutaufgabe vor dir liegt und völlig egal wie du das ganze einschätzt…….. wenn der HERR MIT dir ist, WER kann dann gegen Dich sein? Übergib ALLES in deinem Leben GOTT im Gebet. Konzentrier dich NICHT auf das „unlösbare“ Problem, sondern vertraue dem HERRN von ganzem Herzen – und bediene dich der gleichen Herangehensweise gegenüber deinen Aufgaben und Problemen wie es der Student tat. Was führte bei ihm dazu, dass er die Aufgabe lösen konnte? Sein Nichtwissen darüber, dass die Aufgabe „unlösbar“ ist. Lasst uns genauso handeln. Nämlich uns NICHT mit der Frage beschäftigen, ob die Bewältigung dessen was vor uns liegt möglich ist – und erst Recht von niemandem einreden lassen, dass das Problem unlösbar ist – sondern auf DEN schauen, der dir auch heute fest verspricht: „Denn bei GOTT ist KEIN Ding unmöglich.“
DAS wünsche ich uns allen!