Andach 31.01.’25
„Der Geist des HERRN ist auf mir, weil er mich gesalbt hat; er hat mich gesandt, den Armen frohe Botschaft zu verkünden, zu heilen, die zerbrochenen Herzens sind, Gefangenen Befreiung zu predigen und den Blinden, dass sie wieder sehend werden, Zerschlagene in Freiheit zu setzen;“
(Luk. 4,18)
Sind das keine mächtigen Worte? Spürt man nicht ihre Kraft und Vollmacht, mit denen Jesus sie vor versammelter Menge in der Synagoge verkündigte?
Den Armen brachte er die Gute Nachricht dass sie sich nicht fürchten sollen, denn die Armut hat bald ein ende. Den Blinden versprach er sehend zu werden, den Gefangenen die Befreiung, denen die zerbrochenen Herzens sind Heilung und noch vieles mehr!
Findest du dich womöglich auch in einer dieser „Kategorien“ wieder? Hast du vielleicht ein gebrochenes Herz weil du eine große Enttäuschung erlebt hast? Haderst du vielleicht gerade mit deinem „Schicksal?“ Kämpfst du mit Problemen in deiner Familie, am Arbeitsplatz – oder in einem anderen Bereich deines Lebens?
Was auch immer dich niederdrückt mein Freund, lass dir sagen, Jesus kennt KEIN……“sorry, da kann ich dir nicht helfen.“ ER kann dir nicht nur helfen, sondern er möchte es auch. Er sehnt sich förmlich danach dein Leben in Ordnung zu bringen. Wenn der HERR Ordnung in unser Leben bringt, dann bedeutet das nicht nur „aufräumen,“ sondern weit mehr. Wir bekommen ein NEUES Herz, in dem eine unbeschreibliche Hoffnung, mit seliger Zuversicht und herrlicher Freude drin wohnen.
ER geht DIR nach. Glaubst du vielleicht dass er nicht Anteil nimmt an deinen Sorgen und Nöten? Weinte er nicht über das bevorstehende Schicksal der Bewohner Jerusalems, als er vom Ölberg mit Trauer erfüllt auf die Stadt hinabblickte? Vielleicht wirst du jetzt sagen……“Jesus ist doch schon längst wieder im Himmel. Was kümmerts ihn wie es mir geht?“ Er ist tatsächlich im Himmel, keine Frage. Doch was sagte er, als er vor den Augen seiner Jünger gen Himmel emporgehoben wurde?
„So, ich war jetzt lang genug bei euch und hab euch alles gelehrt was ihr wissen müsst. Nun schaut dass ihr jetzt alleine klar kommt?“
Natürlich hat er das NICHT gesagt, sondern genau das Gegenteil. Was er ihnen tatsächlich versprach, war nichts geringeres als die Ausgießung des Heiligen Geistes, der sie zu etwas befähigen sollte, wozu ein Mensch aus eigener Kraft NIEMALS in der Lage ist. Waren das etwa leere Worte, mit denen Jesus sie nur ein bisschen trösten wollte? Keineswegs Freunde! Was 10 Tage NACH seiner Himmelfahrt geschah, sollte in der Geschichte unseres Planeten zu einer phänomenalen „Wende“ führen. Das kostbare Evangelium fegte mit beispielloser Geschwindigkeit und Kraft über die Lande – und das Christentum breitete sich aus wie das Feuer im trockenen Wald.
Auch heute noch bricht es Jesus das Herz wenn er Menschen leiden sieht. Er möchte so gerne helfen und eingreifen, doch der Mensch muss ihm das gestatten. Aber nicht so:
„Lieber GOTT hilf mir, ich brauch dich. Danke dass du geholfen hast. Wenn´s mir wieder schlecht geht, meld ich mich wieder.“
Das funktioniert nicht, denn Jesus will DICH. Gib ihm dein Herz und bitte IHN, der alleinige HERR deines Lebens zu werden – dann wirst du große Dinge erleben. Wie wunderbar drückt es der Prophet Jeremia in Kapitel 33,3 aus:
„Rufe mich an, so will ich dir antworten und will dir kundtun große und unfassbare Dinge, von denen du NICHTS weißt.“
Fürchte dich NICHT vor diesem Schritt mein Freund, denn du wirst es NICHT bereuen. Das einzige was du vielleicht bereuen wirst, ist die Tatsache, dass du es nicht schon viel früher getan hast.
Der HERR segne uns!