Andacht 03.04.’25
„Darum werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat.“
(Hebr. 10,35)
Hallo liebe Freunde!
Gerne möchte ich heute ein paar Gedanken mit euch teilen. Gedanken die uns ermutigen sollen festzuhalten am HERRN, ganz gleich was kommen mag. Manchmal sind wir entmutigt, müde und verzagt, weil wir den Eindruck haben dass unsere Gebete nur bis zur Decke gehen. Doch ist das wirklich so?
Was tust du, wenn dein Kind sich etwas wünscht – du es ihm aber NICHT geben möchtest, weil du genau weißt dass es ihm schaden wird?
Nimm jetzt dieses Bild, und übertrag es 1:1 auf GOTT. ER der Vater, Du das Kind. Könnte es vielleicht sein, dass wir IHN an diesem Punkt nun etwas besser verstehen? „Unbeantwortete“ Gebete sind noch lang keine ungehörten Gebete. ER hört Gebete sehr wohl…….. doch ebenso weiß auch nur ER allein, wie, wann und welche Antwort darauf nötig, wichtig und richtig ist.
Oft ist auch „keine“ Antwort, eine klare Antwort. Nehmen wir ein Beispiel aus der Schrift: Jesus in Gethsemane.
Ganze 3x fleht er zum Vater, dass – wenn es möglich ist – dieser unglaublich bittere Kelch an ihm vorübergehen möge. Dazu folgende Frage: Kannte Jesus den Erlösungsplan? Aber selbstverständlich! Wie sonst hätte er seinen Jüngern zuvor sagen können dass er den Menschen überantwortet, gekreuzigt – und am dritten Tag wieder auferstehen wird? ER wusste genau welchen Pfad er nun betreten musste. Die Tatsache dass der himmlische Vater hier „nicht“ antwortete, WAR für IHN die Antwort – nämlich den Kelch bis zur Neige zu leeren. Hätte es eine alternative, „mildere“ Variante des Erlösungsplans gegeben, hätte der Vater es ihm offenbart.
Freunde, lasst uns dem HERRN felsenfest vertrauen, selbst wenn er „keine“ Antwort gibt. ER, der die personifizierte Weisheit, die personifizierte Liebe und die personifizierte Allmacht ist……. ER, der Kranke in Sekunden heilt und Tote aus den Gräbern ruft…….. glaubst du nicht, dass ER in der Lage ist auch Dein Leben wunderbar zu führen? Überlass es IHM – zweifle nicht, sondern vertraue. Solange ER das Ruder deines Leben in SEINEN Händen hält, hast du NICHTS zu befürchten. DAS jedoch geht nur dann, wenn wir es ihm auch übergeben – und zwar täglich aufs neue. Kann es etwas erhabeneres geben, als in SEINEN Armen – mit der Gewissheit dass unsere Gebete NICHT ins leere laufen – fest zu ruhen?
Eines Tages, wenn wir dem HERRN treu bleiben, wird sich uns ALLES was wir jetzt noch nicht begreifen, in einer noch nie dagewesenen Klarheit erschließen.
Ellen White formuliert es im Buch „Schatzkammer der Zeugnisse,“ Band 3, S: 336 folgendermaßen:
„Ich möchte den König in seiner Schönheit sehen, seine unvergleichliche Lieblichkeit schauen, und ich habe den Wunsch, daß ihr ihn auch erblickt. Christus wird seine Erlösten zum Strom des Lebens führen und ihnen erklären, was ihnen in dieser Welt Schwierigkeiten bereitete. Die Geheimnisse der Gnade werden dann vor ihnen enthüllt. Wo ihr sterblicher Verstand nur Verwirrung und durchkreuzte Pläne erkannte, werden sie vollkommenste und schönste Harmonien sehen.“
Freunde, haben wir nicht einen wunderbaren GOTT?
Möge ER uns auch heute seine segnenden Hände reichlich entgegenstrecken.