Andacht 14.11.’24
“……und GOTT wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein;“
(Offb. 21,4)
Im Himmel endlich ohne Rollstuhl!
Ein trauriges und gleichzeitig sehr bewegendes Ereignis aus dem Jahr 1999 geht um die Welt.
Der 10-jährige Junge Matthew Stanford Robison stirbt nach jahrelanger Qual – gefesselt am Rollstuhl – da er von Geburt an behindert war.
Um seinem Sohn ein ewiges Denkmal zu setzen, ließ Vater Ernest Robison einen besonderen Grabstein anfertigen.
Befreit von seinem schweren Rollstuhl, erhebt sich die Statue Matthews gen Himmel – eine Hand nach oben ausgestreckt…………“Nun ist er frei von den irdischen Bürden“……schrieb sein Vater.
Diese Geschichte hat mich sehr bewegt. Der Vater dieses Jungen sagte: „Nun ist sein Leiden zu Ende.“
Freunde, auf dieser Welt gibt es unvorstellbar viel Leid. Menschen die täglich von Sorgen, Nöten und Kummer niedergedrückt und keinerlei Perspektive mehr im Leben haben………Menschen die große Verluste und beispielloses Leid erleben………Menschen die in ihrem Leben nicht einen Funken Hoffnung und Licht mehr sehen.
Das alles sind Folgen der Sünde. Doch die Sünde hat nicht das letzte Wort.
Genau deshalb kam unser Erlöser in diese Welt. Auch ER erlitt bis ins tiefste Innere unsagbaren Schmerz und Leid. Die Stunde der Finsternis war gekommen, denn die barbarische Trennung vom Vater riss sein Herz entzwei. Plötzlich allein und verlassen, hängend am rauhen Holz, wurde sein Atem von Minute zu Minute immer schwerer und schwerer – bis durch seinen letzten Atemzug die Geschichte der Erlösung ein für alle mal besiegelt wurde.
Doch nicht nur dort erlebte er tiefes Leid und Schmerz, sondern auch im Alltag seines Wirkens.
Er sah wie eine arme Witwe ihren einzigen Sohn zu Grabe trug……..er erlebte wie Jairus seine geliebte Tochter verlor……….wie sein guter Freund Lazarus vom Tod heimgesucht wurde uvm.
Er sah wie Menschen litten, weinten, verzweifelten und nahezu völlig entkräftet am Grab standen. Doch immer und immer wieder verlieh er der frohen Botschaft die ihr zustehende Kraft. Stets versuchte er den Menschen zu vermitteln, dass Leid und Tod nicht das letzte Wort haben. In vielen Fällen bewies er es ihnen sogar vor ihren eigenen Augen, indem er Kranke heilte und Tote auferweckte – und dennoch glaubten sie nicht an ihn.
Was für eine Tragödie!
Wieviel Energie investiert der Mensch manchmal um nicht zu glauben! Dabei ist Glaube so einfach – und segensreich. Ach wären wir doch nur bereit, unseren Stolz, Hochmut und Egoismus zu Jesu Füßen ans Kreuz niederzuwerfen – uns in völliger Hingabe an IHN klammern und laut ausrufen: „HERR, durch all diese Dinge hab ich mir mein Leben zu einer wahren „Hölle“ gemacht – doch nicht nur mir alleine……..auch meinen Mitmenschen, Freunden, ja sogar meiner eigenen Familie! Bitte vergib mir und heile mich!“
Wieviel Leid würde uns erspart bleiben!?
Der Tag KOMMT – und er steht schon vor der Tür – an dem die Gräber sich öffnen, die Toten in Christus seine Stimme hören – und zum ewigen Leben auferstehen werden! Endlich geschafft! Die lange Nacht der Traurigkeit ist für immer vorbei!
Lohnt es sich nicht dafür zu leben? Lohnt es sich nicht ALLES dafür aufzugeben?
Lohnt es sich nicht ALLES notwendige dafür in Bewegung zu setzen?
Wir investieren Unmengen an Zeit, Geld und Kraft in irdische Dinge, die eines Tages restlos verbrennen werden………doch wieviel Energie steckst Du in DAS was WIRKLICH zählt? GOTT wird das Kapitel Sünde mit ihren schrecklichen Folgen in Kürze schließen. Dann werden ALLE, die Christus geliebt haben, in unsagbarem Jubel ausbrechen und gemeinsam im Chor ausrufen:
„Tod wo ist dein Stachel, Tod wo ist dein Sieg!………siehe da, unser GOTT, auf den wir hofften, dass er uns rettet! DA ist der HERR, auf den wir hofften!“ (1. Kor. 15,55 + Jes. 25,9)
Bist du bereit mein Freund?
Lass diese Welt gehen. Renn ihr nicht länger hinterher, sondern wende dich heute zu Christus hin – solange die Tür noch offen steht. Was für eine Freude wird es für den Vater des kleinen Matthew sein, ihn bei der Auferstehung in seine Arme schließen zu dürfen……..OHNE Rollstuhl, OHNE Krankheit und OHNE schmerzverzerrtes Gesicht.
Der HERR helfe uns, dass wir – wenn unser Erlöser mit großer Macht und Herrlichkeit wiederkehrt um die Seinen nach Hause zu bringen – nicht unvorbereitet dastehen.