Andacht

Andacht 15.1.’25

„Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet, die Treue bewahrt.“
(2. Tim. 4,7)

Ich hätte früher damit anfangen sollen!

Folgende Szene:
Ein kleiner Bahnhof auf dem Land…….der Zug ist eben abgefahren. Plötzlich kommt, völlig verschwitzt und außer Atem, ein Mann mit letzten Kräften angerannt. Mit den Worten……„Mann, Sie kommen zu spät! Der Zug ist fort! Sie hätten schneller laufen sollen!“…….geht der Bahnhofswärter – direkt an ihm vorbei – wieder zurück in sein Häuschen. Darauf der Reisende, indem er sich den Schweiß von der Stirn wischt:
„Schneller laufen konnte ich nicht, aber ich hätte früher damit anfangen sollen!“
Ob wir uns das gleiche, bezüglich unseres Laufs zum himmlischen Ziel einst vorwerfen müssen? Der HERR, bewahre uns davor!
Mein Freund, verlass dich NIE auf den „Endspurt.“ In dieser kleinen Begebenheit wird etwas sehr interessantes deutlich: Es kommt nicht so sehr auf die Geschwindigkeit an, sondern vielmehr darauf, rechtzeitig zu beginnen.
GOTT verlangt nichts unmögliches von uns. Niemals würde er sowas tun. Jeder hat sein Tempo – der eine schneller, der andere langsamer. Was aber ist der eigentliche Grund, warum manche den Zug verpassen? Nun, sie haben nicht rechtzeitig begonnen.
Ist nicht DAS auch unser Problem heute? Hand auf’s Herz……..passiert es nicht oft genug, dass wir wichtige Entscheidungen vor uns herschieben, ganz nach dem Motto: „Das hat noch Zeit?“
Ich spreche aus eigener Erfahrung. Vorbereitung ist das A und O…….denn die letzte Stunde wird plötzlich und unerwartet über diese Welt hereinbrechen. Im Buch „Propheten und Könige“, S: 439, schreibt Ellen White folgendes:
„Christen sollten sich auf DAS vorbereiten, was bald als unvorstellbar große Überraschung über die Welt hereinbrechen wird.“
Zwar leben wir jetzt schon mitten in der Endzeit, doch die allerletzten, finalen Ereignisse, werden sehr rasch und mit großer Wucht über uns hereinbrechen.
In 1. Thessalonicher 5,3 sagt uns die Schrift:
„Wenn sich die Leute in Sicherheit wiegen und sagen werden: Überall ist Ruhe und Frieden, wird sie das Ende so plötzlich überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau. Es wird für niemanden mehr einen Ausweg aus dem Verderben geben.“
Dann zu sagen: “So, jetzt zieh ich meine Laufschuhe mal an“……….wird definitiv zu spät sein. Sind wir unterwegs? Haben wir den Lauf begonnen……..oder sitzen wir noch gemütlich und bequem in unserer Comfortzone? Ich möchte uns mit allem Nachdruck ermutigen und aufrufen, JETZT zu beginnen. Zu beginnen, bedeutet die Sache mit Jesus ernst zu nehmen. Sehr ernst – und zwar heute – nicht morgen.
Möchtest du den richtigen Zug, zur rechten Zeit erreichen? Dann lasst uns gemeinsam aufbrechen, denn unser HERR kommt bald!
Möge GOTT uns Gnade und Kraft dafür schenken.