Andacht 16.7.’24
„Alle eure Sorge werft auf ihn; denn ER sorgt für euch.“
(1. Petrus 5,7)
Oft frag ich mich:
Wann haben wir das verstanden? Nicht nur intellektuell, sondern auch mit dem Herzen…….unserem ganzen Wesen. Die meisten Menschen sind Gefangene ihrer selbst. Sie befinden sich im Hamsterrad dieser Welt und schaffen es einfach nicht raus. Warum?
Nun, fast jeder Tag bringt so seine Probleme mit sich. Mal mehr, mal weniger. Einige Probleme schleppen wir manchmal Tage, Monate oder Jahre mit uns herum……..und viele kommen auch neu dazu. Seien es große oder kleine……..es sind immer welche da. Darüber freut sich Satan natürlich ungemein, denn dadurch schafft er genau DAS, wovor der HERR warnt und uns schützen will. Er schafft es, die Menschen im täglichen Taumel des Stresses, der Hektik – UND der Sorgen zu halten. Dadurch hat der Mensch weder Zeit, noch einen freien Kopf für das wesentliche im Leben.
Wir reden oft von unserem großen GOTT. Der GOTT Abrahams, Isaaks und Jakobs. Ein wunderbarer, mächtiger GOTT, der unter dem Volk Israel unglaubliche Dinge getan hat. ER teilte das Meer, ER bewahrte Daniel vor den hungrigen Löwen, ER rettete drei treue Hebräer mitten im Feuerofen uvm.! Ein mächtiger und gewaltiger GOTT! Seinesgleichen gibt es nirgends!
So. Und damit begnügen wir uns. Mehr ist nicht drin.
Freunde, erlaubt mir an dieser Stelle eine Frage:
Dieser GOTT, der Daniel bewahrt hat, der mit Noah in der Arche war, der Abraham gesegnet hat, der Israel gerettet hat……….lebt dieser GOTT heute nicht mehr?
Manchmal verhalten wir uns genau so, als wäre er tot.
Ja, ein großer wunderbarer GOTT, der große und mächtige Taten vollbracht hat……….aber in der Vergangenheit. Was ist mit heute, hier und jetzt…….in deinem und meinem Leben?
Der HERR wartet. Er wartet auf den Tag, an dem wir endlich begreifen dass er immer noch genau DER GOTT ist, der für die Hebräer das Meer teilte, mit Josua Kanaan eroberte, Petrus aus dem Gefängnis befreite und Gideon einen triumphalen Sieg schenkte. Manchmal hab ich wirklich den Eindruck, dass wir so leben als gäbe es ihn gar nicht. Und warum? Weil wir ihm so wenig zutrauen.
ER ist lebendig und ruft dich! Dreh dich nicht ständig um deine täglichen Sorgen und Probleme……..sondern gib sie im Glauben IHM ab! Schauen wir nochmal kurz auf den Andachtsvers. Da steht nicht: „Alle eure Sorge werft auf ihn wenn ihr möchtet“…….auch steht nicht: „Ihr könnt, wenn euch danach ist, IHM die Sorgen gerne übergeben“……….nichts dergleichen! GOTT macht hier kein AN-Gebot, sondern ein Gebot. Wenn wir genau hinschauen, gleicht es fast einer „Befehlsform.“
„ALLE eure Sorgen WERFT auf IHN!……“
Stress, Unzufriedenheit…….bis hin zu psychischen Erkrankungen, entstehen mitunter dadurch, dass wir alles aus eigener Kraft heraus tun wollen.
Friede, Ruhe und Gelassenheit jedoch, werden DANN Einzug halten, wenn wir unsere Sorgen IHM übergeben.
Wende deine Augen von deinen Sorgen, hin zu GOTT mein Freund. Glaube und vertraue seinem Wort – und du wirst staunen. Natürlich wird es dem Feind nicht gefallen. Er wird dir Steine in den Weg legen (wollen). Doch vergiss bitte niemals:
Christus ist Sieger – Satan der Verlierer.
GOTT hat das erste und letzte Wort in ALLEN Dingen, nicht Satan. Mit dieser Gewissheit können wir getrost – und mit einem tiefen Herzensfrieden – in GOTTES mächtigen Verheißungen ruhen.
Denn was ER versprochen hat, WIRD er auch tun. Glaubst du das?
Der HERR helfe uns dabei.