Andacht 17.02.’25
„Denn das Gebot, das ich dir heute gebiete, ist dir nicht zu hoch und nicht zu fern. Es ist nicht im Himmel, dass du sagen müsstest: Wer will für uns in den Himmel fahren und es uns holen, dass wir’s hören und tun? Es ist auch nicht jenseits des Meeres, dass du sagen müsstest: Wer will für uns über das Meer fahren und es uns holen, dass wir’s hören und tun? Denn es ist das Wort ganz nahe bei dir, in deinem Munde und in deinem Herzen, dass du es tust.“
(5. Mose 30, 11-14)
Wir befinden uns gerade bei der Abschiedsrede Moses an das Volk Israel. Lange Zeit hatte er sie geführt. Viel hatte er um sie gekämpft, ihretwegen gelitten und für sie gebetet und gefleht. NICHTS war ihm zu schade für das Volk. Ja, er war sogar bereit für sie zu sterben. Nun richtet er noch ein paar letzte Worte an sie, bevor er stirbt. Es ist quasi sein letzter Wunsch, das „Testament“ an seine geliebten Kinder.
Hier versucht Mose noch einmal das wichtigste der vergangenen 40 Jahre in wenige Worte zu fassen. Was sagt man da? Wie würdest du in wenigen Sätzen die Essenz dessen was du in den letzten 40 Jahren zusammen mit all deinen Lieben, deinen Kindern, deinen Freunden, Arbeitskollegen usw. erlebt hast, beschreiben? Ich denke wir könnten da ganze Bände schreiben, nicht wahr? Doch Mose konzentriert sich auf das wesentliche, den Kern, nämlich das Wort GOTTES. Er ermutigt, ermahnt und appelliert noch ein letztes mal mit aller Eindringlichkeit, sich GOTTES Wort zu Herzen zu nehmen. Auch macht er nochmal deutlich, dass es keine Entschuldigung für Ungehorsam gegenüber dem HERRN gibt, da sein Wort weder zu weit, noch unerreichbar ist. Jeder hat die Möglichkeit es sich zu Eigen zu machen.
Freunde, wie steht es heute mit uns? Sind wir “verheiratet“ mit dem Wort, oder leben wir eher in einer wilden Beziehung mit ihm? Bedeutet uns GOTTES Wort etwas, oder ist es für uns eher zu einer Randerscheinung degradiert…….. etwas was uns ab und zu im Leben begleitet und durchaus auch mal eine tröstende Wirkung haben kann? In Johannes 8, 31 sagt Jesus:
„Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger……“
Ich denke diese Aussage spricht ABSOLUT für sich. Weiter sagt er in Matthäus 7,21:
„Nicht jeder, der zu mir sagt: HERR, HERR! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut.“
GOTTES Kriterien sind klar. Die Bibel ist deutlich. Lass dir nichts vormachen. Lass dich nicht von falschen Lehrern und Lehren in die Irre führen. Die einzig wahre Autorität ist die Bibel, GOTTES Wort. Kein Pfarrer, Priester, Pastor…….ja, nicht einmal der Papst besitzt die Autorität biblische Lehren zu verändern, ignorieren oder gar außer Kraft zu setzen. Jede Lehre die NICHT in Übereinstimmung mit GOTTES Wort steht, ist falsch und bringt uns nicht näher…….. sondern entfernt uns von GOTT. Sein Wort ist uns allen offenbart. Jeder hat heute Zugriff darauf. Es steht nahezu allen Menschen, Nationen und Völkern zur Verfügung. Mit den Worten Moses aus Kapitel 30 Vers 14 möchte ich gerne abschließen.
„Ist SEIN Wort ganz nahe bei dir, in deinem Herzen, damit du es tust?“
Möge der HERR uns helfen, den Ernst der Lage zu erkennen – denn der Weg der Welt wird immer breiter…….und der Weg in die ewige Heimat immer schmaler. Es ist höchste Zeit die finale Entscheidung zu treffen.
Der HERR sei MIT uns!