Andacht

Andacht 17.3.’25

„Und Noah machte es [so]; er machte alles genau so, wie es ihm GOTT geboten hatte.“

(1. Mose 6,22)

 

Brandaktuelles Thema. Doch was hat das heute mit uns zu tun? Nun, vielmehr als wir zunächst annehmen. Worum genau geht es in dem Vers? Lasst uns mal einen tieferen Blick drauf werfen.

Noah machte alles genau so wie der HERR es ihm geboten hatte. ALLES GENAU SO.

Hast du dich schon mal gefragt, warum GOTT es für so wichtig erachtet hat dass es so niedergeschrieben wird und nicht anders? Hätte ja auch stehen können: „Und Noah machte es so wie GOTT es sagte…….“

Da steht aber: „alles GENAU so….“

Lasst uns die Sache mal etwas genauer unter die Lupe nehmen. Noah bekommt von GOTT die Anweisung eine Arche zu bauen. Aber nicht irgendeine. Er bekommt vom HERRN sämtliche Informationen, also einen Bauplan mit allen erforderlichen Daten wie z.B. Höhe, Breite, Länge, Baumaterialien usw. Alles akribisch genau geplant von GOTT. Jetzt stellen wir uns mal folgendes vor: Noah beginnt mit dem Bau der Arche. Nach einigen Tagen stellt er fest, dass es ziemlich schwer ist das ganze Tannenholz herzubekommen. Dann sagt er zu GOTT: „HERR, ich nehm lieber Buche oder Birke, davon gibt’s hier in den Wäldern viel mehr.“

Ein paar Wochen später stellt er fest dass die Breite von 50 Ellen zu knapp scheint, und macht GOTT den Vorschlag: „HERR, ich würde eher 65-70 Ellen breit machen, dann ist es stabiler.“

Widerum nach einiger Zeit findet er was neues…….. und so setzt sich die Geschichte fort. Am Ende hätte er zwar auch eine „Arche“ gebaut, aber nicht die Arche GOTTES, sondern seine.

Nun, was hat das mit uns heute zu tun? Wir sind im Besitz von GOTTES Wort. Fast jeder Christ hat eine Bibel – oder zumindest Zugang dazu. Alles was für uns Menschen wichtig ist, hat der HERR in der Heiligen Schrift offenbart. Eigentlich recht einfach, nicht wahr? Und doch gibt es unzählige Denominationen, die diesem wichtigen Thema kaum Bedeutung beimessen.

Schauen wir uns mal einige praktische Beispiele an. Doch zuvor etwas SEHR wichtiges: Es liegt in keinster Weise in meiner Absicht Menschen zu verurteilen, sondern vielmehr möchte ich GOTTES Wort in den Mittelpunkt rücken – und damit zum nachdenken anregen.

 

1. Die Bibel lehrt uns über den Zustand der Toten. Die Toten die in Christus gestorben sind ruhen im Grab und werden bei der Wiederkunft Jesu auferstehen. Viele Christen nehmen das aber nicht an. Der Gedanke, dass die Mutter, Oma, Opa usw. einfach nur im Grab liegen, ist absolut unpopulär. Man fühlt sich viel besser mit dem „Wissen,“ dass sie es geschafft haben, jetzt im Himmel sind – und auf uns runterschauen.

2. Weiter lehrt die Bibel, dass wir den Sabbat heiligen sollen. Auch das ist unpopulär. Es ist viel angenehmer mit der Masse zu gehen und den Sonntag als Heiligen Ruhetag zu „ehren.“

3. Ebenso lehrt die Bibel die Erwachsenentaufe. Doch die meisten Christen lassen ihre Kinder als Babys „taufen.“ Diese Praxis ist der Bibel völlig fremd und unbekannt – und auch hier folgen die Menschen lieber der Tradition, als dem geschriebenen Wort.

 

Um nur mal ein paar wenige Beispiele zu nennen. Doch was ist die Essenz? Worum geht es hier wirklich?

„…….und Noah machte ALLES GENAU SO wie der HERR es ihm geboten hatte.“

Tun wir das heute auch? Leben wir tatsächlich nach GOTTES „Bauplan,“ indem wir alles so tun wie ER es uns geboten hat, oder haben wir ihm vielmehr Korrekturvorschläge unterbreitet wie man es besser machen kann?

Freunde, darüber sollten wir wirklich ernsthaft nachdenken. In vielen Dingen sind wir vom Wort des HERRN abgewichen. Doch der HERR sagt in 5. Mose 5,32:

„So gebt nun acht, dass ihr tut, wie der HERR, euer GOTT, euch geboten hat; und weicht NICHT ab davon, WEDER zur Rechten noch zur Linken…….“

Möge der HERR uns vergeben, wo wir sein Wort wissentlich missachtet und durch Traditionen und Menschengebote ausgelöscht haben. Und noch viel mehr, möge ER uns das Wollen und Vollbringen schenken, dass sich SEIN Wort als die ungeschlagene Nummer 1 in unserem Leben manifestiert. Seien es Prinzipien, Lehren, Meinungen oder Dogmen……. sie alle müssen am Wort GOTTES geprüft werden – und nicht umgekehrt. Halten sie der Prüfung nicht stand, müssen sie verworfen werden. Der Segen liegt im Wort, nicht außerhalb.

Möge der HERR uns dabei helfen.