Andacht

Andacht 2.9.’24

„Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.“
(Matth. 5,6)

Wer kennt sie nicht? Die berühmte Bergpredigt von Jesus. Die vielen Seligpreisungen…….einfach HERR-lich.
Eine davon möchte ich heute etwas näher beleuchten.
Bist du schon mal ungerecht behandelt worden? Hab ich mir doch fast gedacht……..natürlich! Wer ist das nicht? Leider ist Ungerechtigkeit auf dieser Welt Normalzustand, keine Ausnahme. Doch wie begegnen wir ihr im Alltag?
Wie fühlst du dich, wenn du geblitzt wurdest…….eine saftige Geldstrafe mit Führerscheinentzug bekommst…….du aber definitiv nicht zu schnell gefahren bist, sondern der Blitzer defekt war?
Wie fühlst du dich, wenn du falsch rum in eine Einbahnstraße reingefahren bist weil das Schild von einem Baum verdeckt war, du es nicht sehen konntest und dafür sanktioniert wirst?
Wie fühlst du dich, wenn du als Fußballspieler die rote Karte bekommst, sofort vom Spielfeld musst…….für die nächsten 3 Spiele gesperrt wirst…….und das alles, weil der Schiedsrichter etwas nicht richtig gesehen hat?
Situationen, in denen Menschen unfair behandelt werden, gibt es immer und immer wieder……..und obwohl die Betroffenen nichts dafür können, müssen sie dennoch die Konsequenzen tragen. Ungerecht behandelt zu werden kann sich manchmal richtig schmerzhaft anfühlen, nicht wahr?
Wie aber ging Jesus mit Ungerechtigkeit um? Jesaja 53,7 beschreibt es sehr eindrucksvoll:
„Da er gestraft und gemartert ward, tat er seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird, und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer und seinen Mund nicht auftut.“
DAS war hart. ER, der keinen Makel hatte, keine Sünde – ER, der DICH und MICH aufrichtig liebt und bereit war sein Leben dafür zu geben, ER wurde richtig hart bestraft. Bestraft für DEINE und MEINE Missetaten und Sünden!
Er wurde angeklagt – zu Unrecht.
Er wurde geschlagen – zu Unrecht.
Er wurde verspottet – zu Unrecht.
Er wurde angespuckt – zu Unrecht.
Er wurde gekreuzigt – zu Unrecht.
Wie setzte er sich zur Wehr? Gar nicht. Wie ein Schaf das zur Schlachtbank geführt wird und seinen Mund nicht auftut. Dafür möchte ich ihm im Himmel einmal persönlich, von ganzem Herzen danken! Ist das nicht echte, ungefärbte Liebe? Sein Leben absolut freiwillig zu geben – damit Sünder wie DU und ICH leben dürfen? Alle Ungerechtigkeit die ihm widerfuhr, nahm er dafür in Kauf.
Freunde, auf dieser Welt werden wir immer wieder Ungerechtigkeiten begegnen………und werden es manchmal ertragen müssen, OHNE dagegen etwas tun zu können. Doch ich möchte uns ermutigen, lasst uns in solchen Situationen immer wieder auf JESUS, unseren Erlöser blicken. Wieviel Ungerechtigkeit (er)trug ER für DICH und mich? Sehr bald – wenn er wiederkommt – wird alle Ungerechtigkeit für immer beseitigt werden – und Gerechtigkeit wird sein Zepter sein. In Matthäus 11, 28-29 ermutigt uns der HERR mit den Worten:
„Kommt her zu mir ALLE, die ihr niedergedrückt und belastet seid: Ich will euch Ruhe schaffen! Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig: SO werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.“
Schau auf IHN, lerne von IHM, denn dann werden wir Frieden finden für unsere Seelen. Was für eine kraftvolle Verheißung! DAS, wonach sich jeder Mensch wahrhaftig sehnt – nämlich echte Ruhe und tiefster Frieden im Herzen – gibt es bei IHM umsonst. Die Tür steht uns offen. Lasst uns hingehen und jeden Morgen aufs neue „volltanken.“ DEN „Sprit,“ womit Jesus dich betankt, bekommst du nirgendwo anders auf dieser Welt. Und ich kann dir garantieren, mit IHM an der Hand, wirst du gewaltiges erleben. Eine Kraft wird dich erfüllen, mit der du allen Widrigkeiten und Ungerechtigkeiten deines Lebens begegnen kannst – OHNE dass Spuren von Verbitterung, Hass oder Zorn zurückbleiben. Denn die Freude der Erlösung, wiegt alles andere um das unendliche auf.
GOTT der HERR segne uns.