Andacht 21.01.’25
„Sehet zu, liebe Brüder, dass nicht jemand unter euch ein arges, ungläubiges Herz habe, das da abtrete von dem lebendigen GOTT; sondern ermahnet euch selbst alle Tage, solange es „HEUTE“ heißt, dass nicht jemand unter euch verstockt werde durch Betrug der Sünde.“
(Hebr. 3, 12-13)
Viele Menschen heute besitzen das Vorrecht sich Christen zu nennen……..was in der Tat ein UNGLAUBLICHES Privileg ist. Doch was macht einen wahren Christen aus? Die Bibel sagt: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.“
Was sind denn das für Früchte? Was sagt die Bibel dazu? In Galater 5,22 lesen wir:
„Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanftmut, Keuschheit.“
Ok, da haben wir´s. Eigentlich gar nicht schwer. Die Bibel erklärt sich immer wieder selbst. Doch jetzt kommt der praktische Teil. Wie sieht es bei mir aus? Kann ich mich mit diesen Früchten auch wirklich identifizieren? Wenn ja, dann bin ich in der Tat ein Mensch nach GOTTES Wohlgefallen. Wenn aber nicht, was kann ich tun damit in meinem Leben die rechten Früchte sichtbar werden?
Die Lösung liegt auf der Hand. Die Bibel sagt uns, dass, wenn wir in Demut und Reue vor GOTT treten und unsere Sünden aufrichtig bekennen, ER uns ein NEUES Herz schenken wird. Wenn DAS geschehen ist, werden wir eine völlig neue Dimension betreten die wir bisher NICHT kannten. Durch die vollständige Herzensübergabe gehen wir über in ein neues Leben. Jesus formulierte es in Johannes 5,24 folgendermaßen:
„……..Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.„
Eine komplett neue Ära beginnt. Die Schrift nennt das Neugeburt – der „Startpunkt“ meiner Erlösung. Ab hier beginnen – wenn GOTT den toten Baum entfernt und einen neuen, lebendigen eingepflanzt hat – die wunderbaren, köstlich süßen Früchte zu wachsen. Und das liebe Freunde, sind KEINE Fake-News. Es ist pure Realität. Was ist aber, wenn wir uns Christen nennen und NIE nach GOTTES Willen fragen? Dann wird etwas sehr tragisches in unserem Leben passieren. Nein, ich meine nicht einen Unfall, eine schlimme Krankheit oder ähnliches. Das wäre alles noch harmlos dagegen. Es ist viel dramatischer. Der obige Andachtstext aus Hebräer macht es deutlich. Die Sünde wird uns vollständig einnehmen, so dass wir irgendwann mal GOTTES Stimme nicht mehr vernehmen werden. Das nennt die Bibel „Verstockung.“ Die Verstockung des Herzens ist mit Abstand das schlimmste was einem Menschen widerfahren kann. Warum? Weil er sich damit den Weg zum ewigen Leben komplett abgeschnitten hat. Das ist kein „Akt“ von GOTT, sondern das Resultat meines beständigen Widerstrebens gegen das Wirken des Heiligen Geistes. Als Endergebnis, disqualifiziert sich der Mensch durch die traurige Tatsache, dass er für GOTTES Wort, seine Ermahnungen und Zurechtweisungen, gänzlich unempfänglich geworden ist. Freunde, damit ist NICHT zu spielen. Gnade ist KEIN Freibrief zum sündigen. Wie oft hört man heute in der christlichen Welt dass wir unter der Gnade leben? Das ist auch vollkommen richtig. Und dennoch hat die Sache hat einen gewaltigen „Haken.“ Der HERR gab uns Gnade um sie zu GE-brauchen – und nicht zu MISS-brauchen. Missbrauch von Gnade, bedeutet nichts anderes als Jesus ins Gesicht zu spucken.
Darum mein Freund, nimm Jesus ernst. HEUTE noch. Und wenn die Welt dich dafür verspotten, verlachen oder verhöhnen wird……..erduldete unser Heiland und Erlöser nicht das gleiche? ER wird dir Gnade und Kraft schenken. Zweifle nicht, vertrau ihm nur.
Bald wird den Bewohnern dieser Erde die die Sünde lieben – ja – sie sogar öffentlich celebrieren und noch stolz darauf sind, jeglicher Spott und Hohn vergehn. Wie damals vor 2000 Jahren, als Jesus auf Jerusalem hinabblickte und weinte, so blickt er auch heute auf die Menschheit mit den Worten:
„Wenn auch DU an diesem Tag erkannt hättest, was zum Frieden dient! Jetzt aber ist es vor deinen Augen verborgen.“ (Luk. 19, 42)
Möge der HERR uns Augensalbe in Fülle schenken, damit wir nicht blind, jämmerlich und elend verloren gehen. Die Zeit heute ist ernster als je zuvor – denn Jesu Wiederkunft steht vor der Tür.