Andacht 21.02.’25
„Wie ein Hirsch lechzt nach Wasserbächen, so lechzt meine Seele, o GOTT, nach dir! Meine Seele dürstet nach GOTT, nach dem lebendigen GOTT……“
(PS. 42, 2-3)
A.W. Tozer, ein evangelischer Pastor des 20. Jahrhundert aus den USA, sagte mal folgendes:
„ALLES was mich davon abhält, mich vom besseren Brot, nämlich dem Brot des Lebens zu ernähren, mag es noch so harmlos scheinen………. ist mein Feind.“
Mit welchem Buch könnte man die Bibel vergleichen? Liegt die Antwort nicht auf der Hand? Aber Selbstverständlich! Mit keinem einzigen! Und warum?
Weil die Heilige Schrift nicht irgendein Buch unter Millionen anderen ist. Sie ist das einzige Buch, bei dem der Autor – also GOTT selbst – beim lesen und studieren anwesend ist. Sie ist die geballte Fülle der Kraft, denn die Worte darin sind keine trockenen Buchstaben, sondern vollkommen lebendig, mächtig und fähig, menschliches Leben von Grund auf zu transformieren. Was dort tatsächlich drinsteckt, werden wir mit unserem Verstand wohl nie ganz begreifen. Doch wir besitzen das wunderbare Privileg uns damit zu beschäftigen. Lass dir diese Zeit niemals nehmen. Von keinem Menschen und durch keinen Umstand. Deine persönliche Zeit mit GOTT wird dir zum unermesslichen Segen werden.
Lange Zeit war im Mittelalter das lesen der Schrift dem einfachen Volk nicht gestattet. Das kuriose dabei ist die Tatsache, dass dieses Verbot nicht aus staatlicher bzw. gesetzlicher Feder stammte, sondern von jemandem von dem man es am allerwenigsten erwartet hätte. Nämlich von der Kirche (RKK) selbst. Warum? Hast du dir diese Frage schon mal gestellt?
Nun, durch das lesen und studieren der Heiligen Schrift, besteht die potentielle „Gefahr,“ die Wahrheit zu erkennen – woraus eine radikale Wende im Leben, nämlich eine Herzensbekehrung resultieren kann. Und genau DAS passierte im Mittelalter. Davor fürchtet sich Satan am meisten…….. weshalb er unzählige Männer, Frauen und Reformatoren die die Wahrheit angenommen hatten auf den Scheiterhaufen brachte. Hunderte, Tausende, ja, Millionen von Menschen mussten die Annahme und Verbreitung der Wahrheit mit ihrem Blut besiegeln. Die Bibel sagt in Offenbarung 6,10:
„Laut riefen sie: GOTT, du heiliger und wahrhaftiger Herrscher! Wann endlich sprichst du dein Urteil über all die Menschen auf der Erde, die unser Blut vergossen haben? Wann wirst du sie dafür zur Rechenschaft ziehen?“
Satan kennt die unermessliche Kraft des Wortes GOTTES nur zu gut. Um zu verhindern dass die Menschen sich Zeit nehmen um darin zu lesen und studieren, ist ihm absolut jedes Mittel Recht. Er kennt weder Gnade, noch Pardon, denn er geht im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen – und jetzt in der Endzeit erst Recht, da ihm bewusst ist wie wenig Zeit ihm noch bleibt. Seine Stunde hat bald geschlagen.
Heute besitzt nahezu jeder Mensch uneingeschränkten Zugriff auf das Wort GOTTES. Noch haben wir die Freiheit es zu lesen und zu studieren. Was tun wir mit dieser Freiheit? Erschließt sich uns der wahre Wert des Wortes GOTTES eigentlich? Ist uns bewusst, wie sehr sein Wort tröstet, mit Freude erfüllt, Hoffnung und Zuversicht schenkt – und unser Herz mit einem beispiellosen Frieden durchdringt? Dazu kommt noch, dass es uns trotz aller widrigen Umstände mit allem Nachdruck dazu ermutigt, auf dem schmalen Pfad zur ewigen Heimat, dem himmlischen Kanaan zu bleiben! Nutzen wir dieses unschätzbar wertvolle Privileg?
Eines Tages wurde ein Pastor von einer Familie seiner Gemeinde zum Essen eingeladen. Der Tisch war sehr schön und elegant gedeckt. Die Gastgeberin hatte sogar das exklusive Silberbesteck dafür rausgeholt. Als der Pastor gegen Abend wieder ging, sagte die Frau zu ihrem Mann:
„Der Pastor hat ein silbernes Messer gestohlen, denn es fehlt eins………und eine andere Erklärung dafür gibt es nicht!“
Ein Jahr später lud die Familie den Pastor erneut zum Mittagessen ein. Ganz unruhig und nervös stand die Frau nach dem Essen auf, schaute ihn an und fragte:
„Pastor, kann es sein dass Sie letztes mal ein silbernes Messer von uns mitgenommen haben?“ Lächelnd blickte der Pastor die Frau an und sagte:
„Nein, das hab ich nicht. Ich hab es in Ihre Bibel hineingelegt.“
Man könnte darüber schmunzeln, wenn es nur nicht so traurig wäre.
Mein Freund, mach das Wort GOTTES zu deiner wichtigsten Nahrung. Wie oft isst ein Mensch? Einmal die Woche, einmal im Monat?
Nein – jeden Tag. So wie unser Leib die tägliche Nahrung braucht, so ist es auch mit unserem Geist.
Immanuel – GOTT mit uns!