Andacht

Andacht 25.10.’24

„Predige das Wort, stehe dazu, es sei zur Zeit oder zur Unzeit; weise zurecht, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre.“
(2. Tim. 4,2)

Was für eine deutliche und klare Ansage. Wenn es um die Verkündigung des Evangeliums geht, sollte es niemals „Grenzen“ geben.
In einer Gesellschaft und Kultur wie der heutigen, ist es unheimlich schwer geworden die Sprache der Bibel anzunehmen – und sie zu verstehen. Viele wollen das alles nicht mehr hören. Was die Mehrheit heute möchte, ist ein kuschliges, angenehmes und komfortables Evangelium. Ein Evangelium, welches jeden in seinem eigenen privaten Glauben bestätigt. Und ganz wichtig:
Ja kein Evangelium das auf die Sünde hinweist, sie rügt, oder gar zur Umkehr aufruft. Denn DAS würde bedeuten, dass wir unsere Comfortzone verlassen müssen.
Nun, genau DA liegt der Has im Pfeffer. Die Schrift sagt uns in Epheser 2,1:
“Ihr wart tot infolge eurer Verfehlungen und Sünden……..“
Hier spricht Paulus von dem Leben “davor“ – nämlich vor der Bekehrung und Neugeburt eines Menschen. Wie nennt er den Zustand des unbekehrten, gottlosen Menschen? Tot! Wodurch? Durch die Sünde! “Ihr wart tot in euren Sünden!“
Heute werden große Reformatoren gerne erwähnt, zitiert und in Teilen der evangelischen Welt gefeiert. Doch ich befürchte, dass – ob ein Martin Luther, Jan Hus, Calvin oder Zwingli – sie heute allesamt als Hassprediger und Ketzer gebrandmarkt würden. Und warum? Weil sie genau DAS taten was in unserem Andachtstext steht. Sie ermahnten, wiesen zurecht und predigten das reine Evangelium, nämlich die Wahrheit. Sie wollten die Menschen aus dem Todesschlaf des Irrtums und der Sünde aufwecken. Das taten sie auch, indem sie die Wahrheit in Kraft und Vollmacht predigten. Doch nun kommt der große Haken. Die Wahrheit war, ist, und wird stets unpopulär bleiben. Nicht nur das, sie wird sogar als Belästigung empfunden. Freunde, das ist nicht traurig, es ist tragisch. Tragisch deswegen, weil viele Menschen die Liebe zur Wahrheit ablehnen, womit sie ihr ewiges Leben auf’s Spiel setzen – und es am Ende verlieren! Im 2. Brief an die Thessalonicher, Kapitel 2,10 wird Paulus sehr deutlich:
„Alle, die ins Verderben gehen, wird er mit seinen Verführungskünsten zum Bösen verleiten. Sie werden ihm erliegen, weil sie es abgelehnt haben, die Wahrheit zu lieben, die sie gerettet hätte.“
Hörst du GOTTES Stimme? Hörst du seinen Ruf? Warum wird die Wahrheit so sehr gehasst? Könnte es daran liegen, weil sie möglicherweise unser ganzes Leben über’n Haufen wirft? Wer möchte das schon? Hab keine Angst geschätzter Freund, denn GOTT ruft dich zum ewigen Leben! Selbstverständlich wird ER dein Leben – wenn es bisher auf vielen Irrtümern und Lug gegründet war – übern „Haufen“ werfen. Und jetzt kommt eine fantastische Nachricht: Du wirst – wenn du die Wahrheit erkannt hast – dich förmlich danach sehnen, dein Leben von GOTT auf allen Ebenen umkrempeln zu lassen. Denn die Wahrheit hat einen gewaltigen Effekt. Sie führt genau dahin, wonach der Mensch sich sehnt…….nämlich zu echtem, tiefen Frieden. Jesus sagt in Johannes 8, die Wahrheit WIRD uns frei machen. Doch damit das geschehen kann, müssen wir ihr die Tür öffnen – und sie herzlich willkommen heißen. Lasst uns diesen immens wichtigen Ruf zum echten Evangelium, zur Wahrheit annehmen – denn alles andere ist Satans Betrug und Verführung.
Wähle heute zwischen Wahrheit und Lüge, zwischen Leben und Tod – und vergiss nie:
Allein GOTTES Wort führt zum Leben, ganz egal wie gut ein Pfarrer, Priester oder Prediger es auch meinen mag. Stimmt es nicht überein mit der Heiligen Schrift, muss es verworfen werden.
Möge der HERR uns eine echte, tiefe Liebe zur Wahrheit schenken.