Andacht 26.8.’24
„Wer bittet, soll aber im Glauben bitten und NICHT zweifeln; denn wer zweifelt, gleicht einer Meereswoge, die vom Wind hin und her getrieben wird.“
(Jak. 1,6)
Gibt es einen gefährlichen, tödlichen Feind für den Glauben?
Aber natürlich! Wie lautet sein Name? Zweifel.
Zweifel, der „natürliche“ Feind des Glaubens. Ein Feind der nicht nur weit mächtiger ist als wir annehmen würden, sondern zu allem Leidwesen auch noch komplett unterschätzt wird.
Die Auswirkungen davon sind eine wahrhaftige Tragödie.
Kann ich diesen Feind besiegen? Nun, davon bin ich überzeugt. Doch wie?
Das Geheimnis lautet „Futter.“
WEN fütterst DU täglich immer wieder auf’s neue? Den Zweifel oder den Glauben?
Wie groß der Feind des Glaubens in unserem Leben ist……..oder ob wir überhaupt einen haben, liegt maßgeblich an uns selbst.
Wenn du das Gefühl hast dass dein Zweifel Goliath repräsentiert – jedoch dein Glaube in Relation dazu eine Stubenfliege – DANN beanspruche GOTTES Verheißungen um so mehr. Biete dem Feind die Stirn und tritt ihm mit der mächtigsten Waffe des Universums entgegen – dem Gebet.
Ellen White sagt uns im Buch „Ruf an die Jugend“ S. 63 folgendes:
Wir müssen lebendigen Glauben üben; durch ihn werden wir die dichte Wolkendecke, die uns von dem himmlischen Licht trennt, durchbrechen.
Gib dem Zweifel kein Futter mehr. Schenk ihm keine Beachtung……..lass ihn einfach aushungern.
Weiter sagt Ellen White im Buch „Das Gebet,“ S. 72:
“Wahrer Glaube erfasst und beansprucht die versprochenen Segnungen, ehe sie wahrzunehmen und spürbar sind. Wir müssen unsere Bitten IM GLAUBEN emporsenden………wir müssen IM GLAUBEN die versprochenen Segnungen erfassen und sie als die unserigen beanspruchen. Wir sollen DANN GLAUBEN, dass wir den Segen empfangen, weil unser Glaube ihn erfasst hat. Gemäß dem Wort GOTTES ist er unser.“
WAS für eine enorme Ermutigung!
Was meint Ellen White mit diesen zwei Sätzen:
„…….wir müssen IM GLAUBEN die versprochenen Segnungen erfassen und sie als die unserigen beanspruchen. Wir sollen DANN GLAUBEN, dass wir den Segen empfangen, weil unser Glaube ihn erfasst hat. Gemäß dem Wort GOTTES ist er unser.“
Ganz einfach: Wir treten GOTT gegenüber in „Vorleistung.“ D.h. wir bringen unsere Bitte im Glauben und Vertrauen zu IHM – OHNE Zweifel. Dann kannst du sie bereits als empfangen betrachten.
Hier ein praktisches Beispiel um zu verstehen was ich meine:
Dein Freund befindet sich grad auf dem Weg zu dir. Du rufst ihn an, bittest ihn kurz beim Bäcker zu halten und dir ein Brot mitzubringen. Nachdem du mit ihm gesprochen hast, ist deine Bitte zwar noch nicht final erfüllt, aber du kannst es dennoch so betrachten, weil du ihm zweifellos vertraust.
Weiter sagt Ellen White auf Seite 73:
„Aber viele meinen, dass sie nur dann viel Glauben haben, wenn sie viel von dem Heiligen Geist haben, und dass sie keinen Glauben haben können, wenn sie die Kraft des Heiligen Geistes nicht fühlen. Solche verwechseln den Glauben mit dem Segen, der durch den Glauben kommt. Die rechte Zeit, Glauben zu üben, ist GERADE DANN, wenn uns der Heilige Geist fehlt. Wenn dicke Wolken der Finsternis über uns zu hängen scheinen, DANN IST ES ZEIT, durch lebendigen Glauben die Finsternis zu durchbrechen und die Wolken zu zerreißen.“
Was für ein Geschenk GOTTES!
Möge der HERR uns Gnade und Kraft schenken, den Zweifel zu eliminieren – und den Glauben zu aktivieren.