Andacht 27.02.’25
„Wer überwindet, der wird dies [neue Erde, neue Jerusalem] ererben, und ich werde sein GOTT sein und er wird mein Sohn sein.“
(Offb. 21,7)
Hast du schon mal über folgende physikalische Tatsache nachgedacht?
„Schiffe sinken NICHT wegen des Wassers um sie herum. Sie sinken wegen des Wassers, das in ihr Inneres kommt.“
Vielleicht hast du schon mal ne Kreuzfahrt gemacht. Das muss etwas wunderbares sein. Diese herrliche Stille und unendliche Weite auf den Meeren dieser Welt…….. ein purer Genuß, oder? Doch es kann auch ganz anders laufen. Stürme und Unwetter mit meterhohen Wellen, können den puren Genuß im Handumdrehen in reinste Panik verwandeln.
GOTTES Gemeinde auf dieser Erde ist aus typologischer Sicht auch ein Schiff (siehe Arche). Doch dieses Schiff fährt nicht auf ruhiger See. Das komplette Gegenteil ist der Fall. Schwere Stürme und hohe Wellen peitschen unaufhörlich dagegen. Warum ist das so?
Offenbarung 12 sagt uns dass der Teufel einen gewaltigen Zorn auf GOTTES Volk hat. In dieser Welt wird die Gemeinde Jesu – bis zu seiner Wiederkunft – stets im Focus satanischer Angriffe stehen. Er arbeitet auf Hochtouren daran, die treuen Kinder GOTTES zu eliminieren. Hohe Wellen peitschen gnadenlos gegen das Schiff. Es wird stets von Blitzen, Donner, Hagel und Stürmen aller Art heimgesucht werden…….. bis zum Ende dieser Weltgeschichte. Doch der Kapitän des Schiffes hat einen Namen: Jesus.
ER wird dieses Schiff am Ende sicher in den Zielhafen steuern. In einem wunderschönen Lied heißt es: „Toben auch Stürme, der HERR kennt die Seinen……… Christus ist Sieger, was IMMER geschieht!“
GOTTES Schiff auf dieser Erde wird NICHT sinken, denn ER wird SEIN Volk zum herrlichen Triumph führen. Doch wir haben ein ganz anderes Problem. Was passiert mit den Passagieren bei schwerem Unwetter? Viele bekommen Angst oder gar Panik. Dann geht der erste zum Kapitän, klopft ihm auf die Schulter und sagt: „Lieber Kapitän, bitte fahren Sie den nächsten Hafen an, ich möchte sofort aussteigen.“
Der Kapitän erwidert: „Aber mein lieber Gast, bitte fürchten Sie sich nicht, ich werde Sie sicher durch ALLE Stürme bringen.“
Doch der Gast bleibt hartnäckig und besteht darauf am nächsten Hafen auszusteigen. Und so verlässt einer nach dem anderen die Gemeinde GOTTES. Und bei alledem gibt es nur einen der sich freut: Satan. Wenn es ihm gelingt, GOTTES Volk durch Druck, Repressalien, Drohungen und sonstige Dinge zu verunsichern, dann hat er sein Ziel fast erreicht. Viele geben entmutigt auf und verlassen das Schiff. DAS ist schmerzhaft für den Kapitän. Warum?
Weil ihm dadurch zu verstehen gegeben wird, dass man seinen Fähigkeiten das Schiff zu manövrieren, nicht vertraut. Doch ER weiß ganz genau wie man es steuert, damit kein Wasser eindringt. In der Theorie sagen wir als Christen stets: „Ja natürlich vertraue ich GOTT.“ Doch der Tag an dem unser Glaube geprüft wird, kommt für jeden. Dann wird der Unterschied zwischen bloßem Lippenbekenntnis – und echtem Glauben offenbar. „Wer überwindet, wird ALLES ererben“ ………sichert uns Jesus in Offenbarung 21 zu.
Fürchte dich nicht, ganz gleich mit welchen Mitteln und Methoden Satan dich zu Fall bringen will. Er wird das Schiff richtig durchschütteln und es von allen Seiten beschießen. Auch wird er alles versuchen um Wasser eindringen zu lassen, damit es sinkt. Doch GOTTES Gemeinde geht NICHT unter mein Freund, sondern wird am Ende zum triumphalen Sieg geführt – weil Jesus der Kapitän ist!
Vertraue ihm nicht nur in der Theorie, sondern praktisch …….. ganz gleich wie heftig es stürmt. Lass deinen Glauben lebendig werden und klammer dich fest an SEINE Verheißungen. Wunderbare Erfahrungen und Segnungen werden uns dann folgen. Nur so können wir GOTTES Kraft in seiner ganzen Fülle erleben. Wer auf dem Schiff bleibt – der wird alles ererben. Lass mich dir zum Schluss noch etwas ermutigendes sagen: Derjenige der das Schiff steuert, ist nicht nur in der Lage es sicher durch Sturm und Wetter zu lenken – sondern hat auch die Macht, Wind und Wellen zu befehlen.
Möge der HERR uns auch an diesem neuen Tag führen – und uns davor bewahren auszusteigen.