Andacht

Andacht 27.11.’24

„Ich, der HERR, wandle mich nicht…….“
(Mal. 3,6)

Eine äußerst bedeutsame Aussage. GOTT offenbart hier etwas über sein Wesen. Er ist GOTT, er war GOTT und er wird immer GOTT sein! Er war nie anders als wir ihn aus der Heiligen Schrift kennen – und er wird es auch nie sein. Er ist sich selbst treu, absolut perfekt und vollkommen Vollkommen. Er lässt sich nicht biegen, verleugnet seine Prinzipien nie und gibt auch keine einzige Wahrheit auf. Der Physiker würde sagen: „GOTT ist eine Konstante.“
Doch wie ist Dein Bild von ihm? Wie siehst DU GOTT? So wie ER sich selbst beschreibt, oder hast du eine eigene, „private“ Vorstellung?
Vor einiger Zeit führte ich ein interessantes Gespräch mit einem Bekannten. Es ging um GOTT und die heutige Zeit. Eine weit verbreitete These über GOTT sagt, dass er zwei Seiten hat: Der GOTT des Alten – und der GOTT des Neuen Testaments. Die klassische Denkweise hierzu lautet:
Altes Testament = GOTT der Rache und des Zorns.
Neues Testament = GOTT der Liebe und Barmherzigkeit.
Ist das wirklich so? Der HERR sagt von sich selbst: „Ich ändere mich NICHT.“ Was nun? Wenn er zur alttestamentarischen Zeit jemanden für sein Vergehen sofort zur Verantwortung gezogen hat, warum tut er es heute nicht mehr? Scheinbar hat er sich doch geändert – und geht jetzt mit der Zeit. Schließlich leben wir heute viel moderner und anders als die Menschen vor hunderten und tausenden von Jahren. Nun Freunde, bei diesem Thema muss ich immer wieder feststellen, dass häufig ALLES in einen Topf geworfen wird – und Äpfel mit Birnen verglichen werden. Was meine ich damit?
Natürlich leben wir heute in anderen Zeiten – und nicht mehr wie die Menschen der vergangenen Epochen. Der Mensch ist fortschrittlicher geworden und muss heute nicht mehr mit der Pferdekutsche von A nach B reisen. Auch muss er sich Abends keine Kerze oder Öllampe mehr anzünden, da wir elektrischen Strom haben. Ich könnte noch eine Menge Dinge dieser Art erwähnen…….doch denke ich dass es nicht nötig ist, da wir ja wissen worum es geht. Jetzt kommt der Punkt, an dem plötzlich ALLES in einen Topf geworfen wird. Was haben Veränderungen, die aufgrund der Industrialisierung……..also technische Fortschritte und allerlei Entwicklungen in sämtlichen Bereichen des Lebens…….mit der menschlichen Moral zu tun?
Wenn man früher einen Waschtag in der Woche hatte, dann wurde die gesamte Wäsche der Familie von Hand gewaschen – und danach zum trocknen aufgehängt. Das war im Regelfall eine Aktion die einen ganzen Tag in Anspruch nahm. Heute wirfst du die Wäsche in die Waschmaschine – und anschließend in den Trockner. Erfordert nur einen Bruchteil der Zeit, verglichen mit früher. Und jetzt nochmal die Frage:
Was hat das alles mit der menschlichen Moral zu tun? Bedeutet der Fortschritt in der Welt – wenn ich also heute anstelle des Pferdewagens mein Auto nehme und 10x schneller von A nach B komme – dass damit auch die Moral aufgehoben ist? Allein die Frage ist schon irrsinnig genug. Lässt GOTT die Menschen heute offen in Sünde leben (z.B. Unzucht), weil er es nicht mehr so eng sieht wie damals zur Zeit von Sodom und Gomorrha? Sind heute moralische Abweichungen von der biblischen Norm von GOTT abgesegnet? Erlaubt die Heilige Schrift, meine moralische Integrität dem HERRN gegenüber aufzuweichen? Anders gefragt: Besitzen wir jetzt einen Freibrief zum sündigen, mit persönlicher Unterschrift von GOTT?
Freunde, was für ein fataler Irrtum! Eine modernere Zeit, verbunden mit einem modernerem Leben, legitimiert in keinster Weise Sünde. Sünde ist, war und wird IMMER Trennung von GOTT – und damit den Tod zur Folge haben. Denkt der Mensch wirklich, dass für GOTT ein bewusster sündiger Lebenswandel heute OK ist – nur weil er nicht mehr sofort eingreift, so wie wir es öfters in der Schrift lesen? In Psalm 50 Vers 21 sagt er zu den Menschen:
„Und ich sollte schweigen zu all diesem Unrecht? Hältst du mich etwa für deinesgleichen? Ich verlange Rechenschaft von dir, ich halte dir JEDE Schändlichkeit vor Augen!“
Der große Tag des HERRN (Wiederkunft Jesu), an dem Gerechtigkeit wiederhergestellt wird, steht unmittelbar vor der Tür. Heute leben die Menschen ganz nach ihrem Gusto. Leben is ja schließlich Privatsache, also, was will GOTT von mir? Denkst du oh Mensch, dass du leben kannst wie du willst, indem du anderen gegenüber ungerecht bist, durch Lug und Betrug zu Reichtum kommst und allerlei Schändlichkeiten verübst – OHNE eines Tages dafür Rechenschaft ablegen zu müssen? Wir werden uns ALLE vor dem Schöpfer und König aller Könige für unser Leben rechtfertigen müssen……..es sei denn du LÄSST dich rechtfertigen. Und wie funktioniert das? Ganz einfach: GLAUBE! Durch den Glauben werden wir vor GOTT gerechtfertigt. Glaube aber bedeutet nichts geringeres als Jesus ernst zu nehmen und IHM kompromisslos nachzufolgen. DANN wird der Segen des HERRN dich stets begleiten – und das wichtigste: Am Ende bist du gerechtfertigt vor GOTT – und brauchst dich vor NICHTS zu fürchten. Der HERR hat wunderbares vorbereitet für diejenigen die ihn lieben. Freust du dich auch darauf?
Möge GOTT uns auch heute mit seiner Gnade begleiten.