Andacht

Andacht 27.9.’24

„Richtet eure Gedanken auf das, was im Himmel ist, nicht auf das, was zur irdischen Welt gehört.“
(Kol. 3,2)

Hallo liebe Freunde! đŸ™đŸŒ

Heute gibt es eine kleine Fortsetzung des gestrigen Themas, da nĂ€mlich die Frage aufkam, was die Definition von „himmlischen SchĂ€tzen“ ist – und wie es praktisch umgesetzt werden kann. Dazu möchte ich das ganze gezielt, aus einem bestimmten Blickwinkel heraus beleuchten.
Doch zuvor wĂŒrde ich gerne im Vorfeld eine kurze, direkte Antwort auf die gestellte Frage geben:
Es geht um das Streben nach dem edlen, göttlichen Charakter Jesu. Die praktische Umsetzung davon ist sehr vielfÀltig, umfasst sÀmtliche Bereiche des Lebens und ist gleichzeitig ein lebenslanger Prozess.
Und nun weiter, zu dem angekĂŒndigten Blickwinkel, aus dem ich das ganze etwas nĂ€her beleuchten will.
ZunÀchst denke ich dass es an dieser Stelle sehr hilfreich sein kann, unser normales Alltagsverhalten mal etwas bewusster zu beobachten.
Womit beschÀftige ich mich gedanklich mehr? Mit irdischen, oder mit himmlischen, ewigen Dingen?
Wohin zieht es mich mehr?
Wonach sehnt es mich mehr? Nach meinem Erlöser, oder eher nach vergÀnglichen Dingen?
Was löst in mir mehr Freude aus?
Weltliche Dinge (neues Handy, neues Auto, Urlaub auf den Malediven usw.)………oder das Wissen um das unglaubliche Privileg, Tag fĂŒr Tag FEST an der Seite meines Erlösers verweilen und wandeln zu dĂŒrfen?
Hier möchte ich nicht falsch verstanden werden. Ich meine keineswegs, dass man sich absolut nicht mit irdischen Dingen beschĂ€ftigen sollte. Wir dĂŒrfen uns sehr wohl ĂŒber unser neues Auto, den anstehenden Urlaub – oder unser Lieblingsessen freuen.
Worum es jedoch wirklich geht, ist die „Rangordnung“ der Dinge. Dabei kann man sich einer kleinen, selbstkritischen Analyse unterziehen – um damit ein stĂŒckweit festzustellen, WO man steht.
Wenn meine Gedanken hauptsĂ€chlich um weltliche Sachen kreisen – und meine grĂ¶ĂŸte Freude aus Dingen irdischer Herkunft entspringt, dann ist die Frage nach dem – „WARUM ist das so?“ – nicht nur legitim, sondern auch wichtig.
Woher kommt meine tÀgliche Kraft und Antrieb? Wer oder was ist die wahre Quelle dessen?
Ist es Jesus – oder sind es lauter weltliche Dinge?
Eines Tages rief Esra voller Freude aus:
„Die Freude am HERRN, ist MEINE StĂ€rke!“(Neh. 8,10)
Ist das bei mir auch so? Kann ich das vollstens unterstreichen?
Was ist, wenn meine StĂ€rke aus der Freude an meinem neuen Motorrad oder meiner Dauerkarte vom FC Bayern……..und weniger aus dem HERRN resultiert? Dann scheint es nötig, mir eine elementare Frage zu stellen.
Was gibt mir im Alltag tatsÀchlich Kraft und Freude?
Die brandneue Netflix Serie – oder die feste Zuversicht auf die nah bevorstehende Wiederkunft Jesu?
Ich denke dass es im wesentlichen um meine Grundausrichtung geht.
Ist diese vertikal – oder eher horizontal?
Diese Frage muss sich jeder selbst stellen.
Möge der HERR unsere Sehnsucht nach IHM tÀglich wachsen lassen.