Andacht 3.7.’24
Ruhen in GOTT
“Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden? Nach dem allen trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft.“
(Matth. 6, 31-32)
Eine arme Mutter nähte an einem Mantel für ihren Knaben, während der Mann neben ihr saß. Plötzlich sagte die Frau:
„Was werden wir tun Heinrich, um zu leben, wenn der Winter kommt? Der Mann sagte: „Was nähst du da? Sie: „Einen Wintermantel für unseren Knaben. Er: „Weiß es der Kleine? Sie: „Nein. Er: „Dann solltest du es ihm sagen, damit er sich nicht sorgt um seine Winterkleider. Sie: „Der Knabe sorgt sich doch nicht, er ist ja immer so fröhlich und weiß, dass seine Mutter schon für seine Kleider sorgt. Er: „Glaubst du das? Nun, dann ist unser Junge weiser als seine Mutter. Die Augen der Frau füllten sich mit Tränen. Warum sollte sie dem himmlischen Vater nicht ebensoviel vertrauen, wie ihr Knabe ihr vertraute? Und sogleich wichen die Sorgenwolken von ihrer Stirn.
In Matthäus 13 erzählt uns Jesus ein Gleichnis, das zu den bedeutendsten und wichtigsten in der gesamten Heiligen Schrift gehört. Das Gleichnis vom Sämann.
Was versucht Jesus uns durch diese Parabel klar zu machen? Ganz einfach:
ER entlarvt die gefährlichsten Fallen Satans, womit er den Menschen von GOTT fernhält.
Dabei verdeutlicht er genau DAS, was er in der Bergpredigt (siehe Andachtstext oben) auch schon ausführlichst behandelt hatte. In diesem Gleichnis lesen wir folgendes:
„Andere Samenkörner fielen in die Dornen, die schnell wuchsen und die zarten Pflänzchen erstickten ………. die Dornen stehen für jene, die das Wort GOTTES hören und es annehmen. Doch viel zu schnell wird es erstickt durch die alltäglichen Sorgen und Verlockungen des Reichtums, und die Ernte bleibt aus.“
(Matth. 13, 7+22)
Freunde, dieser Punkt ist immens wichtig. Und warum?
Weil Satan hier ganze Arbeit geleistet hat. Mit einer völlig unscheinbaren, normalen und alltäglichen Sache, ist es ihm gelungen unzählige Menschen in Ketten zu legen.
Was meine ich damit?
Sorgen sind etwas, was jeder Mensch hat ……. und zwar sein Leben lang. Mal weniger, mal mehr, mal kleiner mal größer ……. sie gehören einfach zu den lästigen Begleitern des Alltags. Darum spricht Jesus es mehrfach und sehr deutlich an. Sorgen sind KEIN Randthema. Sie gehören vielmehr zu den stärksten und dominantesten Ursachen für die Trennung von GOTT. Durch Sorgen beschäftigt Satan Tag für Tag, Millionen und Milliarden von Menschen. Dadurch hält er sie in ihrem Tätigkeitstaumel gefangen – und somit in ausreichender Distanz zu GOTT.
Genau DAS versucht Jesus in unser Bewusstsein zu rücken. Wenn wir DAS nicht verstehen, werden wir das Hamsterrad nie verlassen können.
Ja, jeder Mensch hat mit Sorgen, Nöten und Problemen zu kämpfen. Das ist nicht das Problem. Die entscheidende Frage hierbei lautet:
WEM erlaubst DU dein Leben zu dominieren?
Deinen Problemen …….. oder der Lösung, nämlich Jesus? Diese Entscheidung kann dir niemand abnehmen. Sei gewiss, es gibt definitiv kein einziges Problem und keine einzige Sorge in deinem Leben, womit Jesus NICHT fertig werden würde. Doch dazu gehört loslassen, vertrauen und sich auf GOTTES Hilfe freuen.
„Denn der HERR ist gut zu DEM, der IHM vertraut und ihn von GANZEM Herzen sucht. Darum ist es das BESTE, geduldig zu sein und auf die Hilfe des HERRN zu warten.“
(Klagelieder 3, 25-26)
Wie HERR-lich und unvorstellbar schön so ein Leben ist. Ein Leben in voller Hingabe an den HERRN, wo dich nicht mehr Sorgen und Kummer beherrschen, weil du nämlich über sie hinwegschaust – himmelwärts zu deinem Erlöser.
Sorge dich weniger – glaube mehr.
Möge der HERR uns täglich daran erinnern.