Andacht

Andacht 3.9.’24

“Der HERR hört mein Flehen; mein Gebet nimmt der HERR an.“
(Psalm 6,10)

Was für ein wunderbares Bild! Ein Mensch beim Gebet.
Was bedeutet Gebet für dich? Welchen Stellenwert hat es in deinem Leben?
Heute möchte ich gerne auf einen besonderen Aspekt des Gebets eingehen. Dazu folgende wichtige Frage:
WIE gehst du ins Gebet hinein – und WIE kommst du aus dem Gebet wieder raus?
Meistens bringen wir im Gebet unsere Sorgen, Kummer und Nöte vor den HERRN. Manche Sorgen und mancher Kummer können jedoch sehr tief sitzen. Sie bestimmen einen Großteil unseres Lebens. Wenn wir dann auf die Knie gehen, sind wir oft geknickt und müde. Müde von den vielen Dingen in unserem Leben die uns belasten und niederdrücken. Nun, die Frage die sich jetzt stellt ist folgende: WIE stehst du vom Gebet wieder auf? Genauso müde, trostlos und niederschlagen………oder hüpfst du von den Knien vor Freude direkt bis an die Decke?
Freunde, an dieser Stelle kommt etwas unglaublich wichtiges ins Spiel.
Ob du genauso niedergeschlagen und geknickt………oder dich voller Freude und Frieden von deinen Knien wieder erhebst, hängt maßgeblich von deiner Beziehung zu Jesus ab. Ist diese trocken, formell und auf Traditionen gegründet, dann wirst du nach dem Gebet sehr wahrscheinlich genauso kraftlos sein wie vorher.
Hast du aber eine echte und lebendige Beziehung zu IHM, dann kann ich dir versichern, du wirst nach dem Gebet erfüllt sein! Erfüllt mit Frieden, mit Hoffnung, mit Zuversicht und Freude. Und warum?
Wenn du Jesus kennst und eine echte lebendige Beziehung zu ihm hast, dann weißt du auch, dass DAS was du von ihm erbeten hast, bereits auf dem Weg zu dir ist. Johannes sagt uns in seinem ersten Brief, Kapitel 5, 14-15 folgendes:
“Und das ist die Zuversicht, mit der wir vor ihm reden: Wenn wir um etwas bitten nach seinem Willen, so hört er uns. Und wenn wir wissen, dass er uns hört, worum wir auch bitten, so wissen wir, dass wir erhalten, was wir von ihm erbeten haben.“
Ist DAS nicht echte Power?!
Lass den Kopf nicht hängen mein Freund! Niemals! Denn genau DAS möchte Satan erreichen. Versinke nicht in Hoffnungslosigkeit, Trauer oder Trostlosigkeit………sondern erhebe dich von deinen Knien mit einem lauten Siegesschrei: Ich weiß dass mein Erlöser lebt – und ER hat mein Gebet in Gnaden angenommen! Gib dem Zweifel keinen Raum, sondern vielmehr GOTT in allem die Ehre.
Der Teufel fürchtet keinen einzigen Menschen auf dieser Erde……..es sei denn, er sieht einen gläubigen Menschen auf den Knien. Ellen White schreibt im Buch „Propheten und Könige“ auf Seite 403 folgendes:
„Der Christ hat in dem HERRN IMMER einen starken Helfer. Wir mögen nicht wissen, wie er uns helfen wird, aber eines wissen wir: NIEMALS wird er die im Stich lassen, die ihr Vertrauen auf IHN setzen!“
DAS weiß – und fürchtet der Teufel.
Was für eine gewaltige Kraft und Freude dich erfüllen wird, wenn du vom Gebet aufstehst, dein Haupt himmelwärts richtest – und dich wie ein kleines Kind auf die Antwort des HERRN freust!
Wie wunderbar der Psalmist es ausdrückt:
“Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.“ (Psalm 121, 1-2)
DAS ist gewiss!
Möge DIES auch Deine Zuversicht und Kraft sein.