Andacht 5.7.’24
„Doch der HERR hat zu mir gesagt: Meine Gnade ist alles, was du brauchst, denn meine Kraft kommt gerade in der Schwachheit zur vollen Auswirkung. Daher will ich nun mit größter Freude und mehr als alles andere meine Schwachheiten rühmen, weil dann die Kraft von Christus in mir wohnt.“
(2. Kor. 12,9)
Jemand sagte mal:
“Die größte Glaubensprüfung ist, wenn du NICHT bekommst was du möchtest, aber dennoch sagen kannst: DANKE HERR!“
Ja, sehr starke Worte!
Die Bedeutung dieser Worte haben gerade heute in unserer Zeit noch weit mehr Gewicht als wir denken.
Warum?
Nun, schauen wir uns doch mal die Menschheit heute an. Wir leben in der Endzeit und die Worte von Paulus erfüllen sich immer mehr und mehr.
In 2. Timotheus 3 spricht er über den Verfall der Frömmigkeit in der Endzeit. Die Menschen werden von Tag zu Tag immer boshafter. Egoismus, Lieblosigkeit, Narzissmus, Hochmut, Zuchtlosigkeit uvm. sind zu einem ganz normalen Zustand geworden. Nicht nur dass sie sich gar nicht mehr dafür schämen …….. vielmehr sind sie noch stolz darauf. Die Sünde nimmt erschreckende Ausmaße an. Natürlich ist die Natur der Sünde grausam. Das war schon immer so. Bis heute hat sich rein gar nichts daran geändert. Ob Sünde vor 5000 Jahren oder heute …….. sie war damals schrecklich – und ist es heute immer noch. Doch was meine ich mit „erschreckende Ausmaße?“
Das erschreckende ist, dass sie sich nicht mehr langsam schleichend durch die Hintertür in der Gesellschaft etablieren muss, sondern dass sie stolz durch die weit geöffneten Tore Einzug hält. Und warum kann sie das? Ganz einfach: Weil der Mensch sie willkommen heißt und ihr sämtliche Türen und Tore geöffnet hat.
Jesus sagte dass es werden wird wie zur Zeit Noahs. Wie war es zur Zeit Noahs? Die Schrift sagt dass die Bosheit der Menschen so groß war, dass der HERR die Vernichtung der Erde beschloss (1. Mose 6).
Was möchten die Menschen heute?
Genau DAS, was ihr Herz begehrt. Am besten noch sofort. Und wehe jemand kommt ihnen dabei in die Quere.
Was aber wenn der Mensch nicht bekommt was er möchte?
Dann ist er unzufrieden, manche werden aggressiv, manche verzweifeln …….. usw.
Zurück zum Andachtstext auf dem Bild:
Wie soll der heutige Mensch das je erreichen? Damit meine ich nicht nur dass er nicht bekommt was er im Gebet erbittet ……… sondern auch noch von Herzen dankbar dafür ist?
Ist das nicht utopisch?
Und doch ist es möglich. Es hat sehr viel mit Vertrauen zu tun. Glaubst du, dass GOTT absolut keine Fehler macht und dass er dein Leben unter seiner vollsten Kontrolle hat, wenn du es ihm übergeben hast?
Wenn ja, dann lass los und nimm das was ER dir gibt mit dankerfülltem Herzen an. Denn ER weiß tausendmal besser was für dich und mich gut …….. und was nicht gut ist. Richtig?
Freunde, allein darauf kommt es an. Das ist die ganze Essenz! Praktisches Vertrauen und praktischer Glaube zeigen sich genau an dieser Stelle. Nicht murren, nicht klagen, nicht wütend sein. IHM einfach nur vertrauen und im Glauben vorwärts gehen. GOTT macht keine Fehler. Definitiv.
Wie sehr würde sich unser Leben verändern wenn wir in den Verheißungen GOTTES ruhen würden. Wenn du dich nicht mehr ärgern musst, nicht mehr frustriert, verzweifelt oder wütend bist …….. sondern einfach in den Armen deines Erlösers ruhst – mit der Gewissheit – der HERR hat auch mein Leben unter seiner vollen Kontrolle.
Möge GOTT uns bei diesem enorm wichtigen – und befreienden Schritt – helfen.