Andacht

Andacht 6.12.’24

„Betet ohne Unterlass.“
(1. Thess. 5,17)

Vor nicht allzulanger Zeit, las ich mal folgenden Satz:
„Wenn der Schmerz tief sitzt, geh noch tiefer ins Gebet.“

Das Gebet. Immer und immer wieder faszinierend, was für ein machtvolles Instrument uns GOTT zur Verfügung gestellt hat. Gebet ist weitaus mächtiger als wir jemals annehmen würden. Es ist die tiefste Form von Beziehung zu GOTT – und ist absolut elementar im Leben eines jeden gläubigen Menschen. Auf Gebet kann man weder verzichten, noch es durch etwas anderes ersetzen. Es ist die höchste Audienz die ein Mensch erhalten kann, da er nämlich vor GOTTES Angesicht am himmlischen Gnadenthron erscheint.
Gerade deshalb frage ich mich manchmal, warum wir so wenig Zeit im Gebet verbringen. Warum verschenken wir soviel Segen? Wann neigt der Mensch am meisten zum Gebet? Leider oft nur dann wenn es ihm schlecht geht…….. und das ist traurig. Wie verhält sich das ganze auf zwischenmenschlicher Ebene? Eine gute und gesunde Beziehung, beinhaltet regelmässigen, engen Kontakt zueinander. Vertrauen ist in einer Beziehung das A und O. Doch Vertrauen kann man nicht kaufen. Vertrauen ist ein Prozess, der sich im Lauf der Zeit entwickelt……. und dann immer mehr zu einem Bollwerk, ja, zu einer richtigen Festung in unserem Leben werden kann.
Genau DAS ist die Basis einer echten Freundschaft und Beziehung. Mit GOTT ist es nicht anders. Nun, wie kann ich so eine tiefe Beziehung zu GOTT aufbauen?
Durch Zeit. Zeit mit GOTT verbringen. Zeit im Gebet, Zeit in der Andacht, Zeit im Studium seines Wortes, Zeit im stillen „Kämmerlein.“ Dort offenbart sich GOTT, wenn ich es zulasse. Freunde, genau DAS ist der springende Punkt. Wir haben für alle möglichen Dinge im Leben Zeit…….. aber wieviel investieren wir für das wichtigste? Es werden Zeiten kommen – oder sie sind schon present – in denen es uns nicht so gut geht. Zeiten in denen wir schwer zu tragen haben, leiden oder traurig sind. Zeiten in denen wir Trost, Kraft, Ermutigung und Hoffnung brauchen. Jetzt stell dir folgendes vor:
In genau so einer Zeit, wendest du dich an einen fremden Menschen um ihn um Hilfe zu bitten. Natürlich, das kann man tun. Aber was für ein Gefühl hätte man da? Wieviel echte Hoffnung und Zuversicht hättest du in dem Moment? Stell dir aber mal jetzt, im Gegenzug dazu, folgendes vor:
In solch einem Moment, wo es dir wirklich schlecht geht, du vielleicht am Boden zerstört bist, kein Licht mehr siehst……… in solch einer Zeit wendest du dich an einen echten Freund, dem du zu 100% vertraust – und von dem du weißt dass er nicht nur in der Lage ist dir zu helfen, sondern es auch tatsächlich tun wird! Macht das einen Unterschied oder nicht?
Darum Freunde, möchte ich uns von Herzen ermutigen, GOTT täglich aufs neue zu suchen, um ihn wahrhaftig kennenzulernen. Baue eine echte Beziehung zu ihm auf und erLEBE was es bedeutet, stets in enger Verbindung mit dem EINEN zu sein, Namens Jesus. Das Geheimnis wahren Erfolges liegt darin, GOTT WIRKLICH zu kennen. Was DAS für Auswirkungen hat, können wir uns kaum vorstellen. Segen in Fülle – und ein Leben geprägt von Hoffnung, Kraft und Freude. Lass mich an dieser Stelle noch etwas anmerken: Der HERR hat uns auf dieser Erde kein Lotterleben in Saus und Braus versprochen. Nein, vielmehr müssen wir – sofern wir Jesus treu nachfolgen – mit schweren Anfechtungen und Attacken Satans rechnen (siehe Apg. 14,22 und 2. Tim. 3,12).
Doch wie kann es dann sein, dass, wenn wir mit GOTT wandeln, unser Leben von Segen, Hoffnung, Kraft und Freude geprägt sein wird? Liegt das nicht im Widerspruch zu den vielen Anfechtungen und Attacken Satans? Nein mein Freund, keineswegs.
Die Beziehung zu Jesus ist der goldene Schlüssel, der mein Herz für die selige Hoffnung der Erlösung – verbunden mit einer immensen Freude und Zuversicht – aufschließen wird.
Dann werden die Umstände in unserem Leben keine dominante Rolle mehr spielen, sondern wir sind – so wie Jesus es in Johannes 5,24 formuliert – „vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.“ Unser Leben hängt NICHT mehr an irdischen Dingen und weltlichen „Freuden,“ da wir gemeinsam mit Paulus ausrufen:
Denn hier auf der Erde haben wir keine Heimat. Unsere Sehnsucht gilt JENER künftigen Stadt, zu der wir unterwegs sind.“ (Hebr. 13,14)
DIESE unbeschreiblich freudvolle Hoffnung und Zuversicht, die gewaltige Vorfreude auf DAS was der HERR für uns bereitet hat, wird all unsere Sorgen, Tränen und Kämpfe auf dieser Erde am Ende wie einen Schatten verblassen lassen. Richten wir unser Haupt GANZ auf unseren Erlöser, denn dort werden wir in solch stürmischen Zeiten wie jetzt, wahre Ruhe finden für unsere Seelen.
Der HERR helfe uns dabei.