Andacht

Andacht 6.2.’25

„Und wie es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht……“
(Hebr. 9,27)

Wie oft kommt es vor dass wir nachlässig sind? Dass wir Dinge einfach nicht tun…….. ganz nach dem Motto: „Was wird da schon passieren?“ Wir wissen es besser, tun es aber trotzdem nicht. Nichts geschieht ohne eine Auswirkung. Stichwort Kausalität – Ursache und Wirkung. Mag eine Sache in unseren Augen noch so gering und unbedeutend scheinen…….. die Kausalkette wird dadurch nicht außer Kraft gesetzt. Ein kleines Alltagsbeispiel:
Du fährst mit deinem Auto von A nach B. Eine Stunde vor dem Ziel, beginnt deine Tankanzeige zu leuchten. „Das schaff ich noch locker“…….. sagst du dir. Plötzlich, 10 Minuten vor Ankunft bleibt das Auto stehen. Ursache: Tank leer. Wirkung: Auto bleibt stehen.
Doch manche Auswirkungen sind nicht mehr klein und „bedeutungslos.“ Gehen wir wieder zu einem praktischen Beispiel aus dem Alltagsleben: Herr X steigt ins Auto und fährt los. Er schnallt sich nicht an…….muss ja nur kurz zwei Strassen weiter zum Supermarkt. Doch genau an der Kreuzung passiert es. Ein anderer Verkehrsteilnehmer übersieht ihn, rammt sein Auto – welches sich in Folge dessen überschlägt – und Herrn X dabei heftigst rausschleudert. Mit schwersten Verletzungen kommt er ins Krankenhaus, wo ihm zwar nach unzähligen OP’s das Leben gerettet wird…….. doch er für immer im Rollstuhl bleiben wird.
„Kleine“ Nachlässigkeit, verheerende Folgen. Später im Unfallgutachten steht drin: „Herr X hätte den Unfall mit höchster Wahrscheinlichkeit nahezu unverletzt überstanden, wäre er angeschnallt gewesen.“
Natürlich ist das ein tragisches Beispiel. Was wird Herr X jetzt denken? Er beginnt über sein Leben zu reflektieren, und realisiert plötzlich was wirklich gezählt hätte: Nämlich angeschnallt zu sein. DAS hätte ihn vor diesen verheerenden Folgen bewahrt, da er mit wesentlich geringeren Verletzungen davongekommen wäre. Nun ist es zu spät. „Hätte ich den Gurt doch nur angelegt.“ Mit diesem Vorwurf wird er sich noch lange konfrontiert sehen. Doch der Vorwurf ändert nichts mehr an der Sache.
Freunde, genau DARUM geht’s auch im geistlichen Leben! Heute noch ruft Jesus dir zu: „Schnall dich an!“
Viele Menschen winken ab, obwohl ihr Gewissen sie ermahnt und tadelt. Die Dinge werden runtergespielt und verharmlost – wie bei Herrn X, der sich dachte: „Sind doch nur 500 Meter bis zum Supermarkt.“
Doch das größte und gewaltigste Ereignis – die Wiederkunft Jesu – steht unmittelbar vor der Tür. Heute mögen die Menschen darüber schmunzeln, spotten oder lästern. Da Jesus die Zeit des Endes – im Hinblick auf den Zustand der Menschheit – sehr eng mit der Zeit Noahs verknüpft, sollte uns das nicht wundern. Spott und Hohn, Egoismus, Stolz und Habgier, sind die Hauptmerkmale unserer heutigen Gesellschaft.
Doch wenn es soweit ist, wird jeder Mensch zwei Dinge realisieren:
1. Was im Leben wirklich gezählt hat.
2. Das es jetzt zu spät ist.
Mein Freund, lass das NICHT zu in deinem Leben! Lass es NICHT soweit kommen, dass du dir am Ende – wenn alles zu spät ist – einen unverzeihlichen Vorwurf machen musst. Handle HEUTE. Jesus ermutigt Dich von Herzen dazu. Die Zeit ist fortgeschritten, der König aller Könige kommt sehr schnell. Alles was dann noch zählt, ist die Frage: Bin ich darauf vorbereitet, oder bin ich es nicht? Diese Frage ist HEUTE wichtig. Wenn ER nämlich wiederkommt, wird es endgültig zu spät sein um sich mit diesem Thema zu beschäftigen.
Möchtest du nicht heute, nein, JETZT damit beginnen, dich mit dieser immens wichtigen Frage zu befassen? Was hindert dich daran?
Möge der HERR uns aufwecken, bevor es zu spät ist. DAS ist es, was ich Dir lieber Leser – aber auch mir – von Herzen wünsche.