Andacht 9.1.’25
„Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und steinigst, die zu dir gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne versammelt ihre Küken unter ihre Flügel; und ihr habt nicht gewollt!“
(Matth. 23,37)
Bei diesem Text kam mir ein spontaner Gedanke. Wir Menschen halten uns für extrem intelligent, aufgeklärt, und jedem Wesen auf diesem Planeten überlegen, nicht wahr?
Doch wenn ich so lese was Jesus hier sagt, muss ich nochmal ganz tief in mich gehn. Was machen kleine Küken wenn Gefahr droht………z.B. Fuchs in der Nähe, Unwetter oder ähnliches? Sie rennen freiwillig zur Glucke und suchen Schutz unter ihren Flügeln. Sie handeln sehr klug, denn damit retten sie ihr Leben.
Was tun wir Menschen wenn Gefahr droht? Ist doch logisch, wir weichen ihr aus! Oder etwa nicht?
Wenn ein Fluss bedrohlich über die Ufer steigt, spring ich dann rein oder such ich eher das weite?
Wenn mir in freier Wildbahn ein Bär begegnet, geh ich dann auf ihn zu und schüttle ihm die Pfote, oder würde ich vielmehr danach trachten so schnell wie möglich in Sicherheit zu kommen?
Wenn ein Unwetter mit schwerem Blitz und Hagel kommt, steig ich dann auf einen Baum und strecke die Hand nach oben? Mit Sicherheit nicht.
Wir scheinen wohl genau zu wissen was zu tun ist, wenn Gefahr droht. Wir suchen automatisch Schutz, was sonst?
Wie sieht es jedoch mit der “unsichtbaren“ Gefahr aus? Wenn der Teufel uns zu vernichten droht? Wenn die Last der Sünde uns erdrückt? Messen wir dem ganzen überhaupt noch eine Bedeutung zu? Existiert diese Gefahr für dich real – oder ist es bestenfalls eine „neblige“ Vorstellung im Kopf? Jesus hat uns so oft vor den Schlingen des Feindes gewarnt – ganz besonders für die Endzeit, den letzten Tagen dieser Weltgeschichte. Satan geht umher wie ein brüllender Löwe der wochenlang nichts gefressen hat. Was wird er wohl mit denen tun, die die Warnungen der Schrift ignorieren?
Mein geschätzter Freund, dieser Feind ist nicht zu besiegen, es sei denn MIT Jesus an Deiner Seite. ER hat ALLES für uns gegeben und ruft DICH bis auf den heutigen Tag, Schutz unter seinen „Flügeln“ zu suchen. Er öffnet sie weit und lädt dich ein, Geborgenheit und Ruhe bei IHM zu finden. Nimm dir Zeit darüber nachzudenken.
So wie in der vorletzten Andacht erwähnt, möchte ich dich auch heute auf’s neue ermutigen, eine stille Minute über die Tatsache dass es jemanden gibt der gerade an allen Fronten für dich kämpft, zu reflektieren. Oh würde der HERR den Vorhang nur für einen Augenblick lüften, so dass wir den gewaltigen Kampf um uns plötzlich sehen könnten………wir würden an Ort und Stelle erbleichen und die sofortige Flucht zu Jesus hin ergreifen.
Lasst uns den Ruf unseres Erlösers NICHT ignorieren. Das tragischste was einem Menschen passieren kann, ist den Ruf GOTTES zu missachten – UND – eines Tages zu realisieren dass Jesus NICHT mehr ruft, weil die Tür der Gnade für immer geschlossen wurde.
Der HERR helfe uns allen die Zeit zu erkennen – und zu handeln.